SCHULLEBEN
2021/2022

Willkommensklasse für Ukrainer in der Schule Rednitzhembach

Auch in der Mittelschule Rednitzhembach wurde eine Willkommensklasse für geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine eingerichtet. Diese hat am Montag, den 30. Mai mit 8 Schülerinnen und Schülern ihren Betrieb aufgenommen. Die Leitung dieser Klasse wurde Anhelina Rudenko übertragen, die selbst aus der Ukraine geflüchtet ist. Die Kinder und ihre neue Klassenleitung wurden von der Schulleiterin Andrea Barwig und der Jugendsozialarbeiterin Svitlana Kaunzinger, die gleichzeitig übersetzt hat, herzlich begrüßt. Die Kinder sind im Alter zwischen 11 und 16 Jahren. Die Klasse 6a hat sich ebenfalls an der Begrüßung der Neuankömmlinge eingebracht und jedem neuen Mitschüler ein Heft, einen Kugelschreiber und eine Schokolade, die von der Gemeinde gesponsort wurden, überreicht. Das Highlight der Woche war der Besuch des ersten Bürgermeisters Jürgen Spahl, der am Freitag in der Willkommensklasse mit einem ukrainischen Volkslied von den Kindern empfangen wurde. Die Kinder wollten zeigen, dass sie sich bereits aktiv mit der deutschen Sprache beschäftigen und haben Herrn Spahl auch ein frisch einstudiertes deutsches Lied vorgesungen. In der Ukraine wird Gastfreundschaft aktiv gelebt und Herr Spahl hatte Gelegenheit eine selbstgebackene Torte zu probieren. Daraufhin hat Herr Spahl hat die Kinder eingeladen, ihn in der Gemeinde zu besuchen.

 Svitlana Kaunzinger, Jugendsozialarbeit an den Schulen

Abschlussfahrt der Klasse 9a
nach Bardolino

Nach langem Verzicht auf Ausflüge – endlich wieder eine Klassenfahrt und dann auch noch nach Bardolino! Die Vorfreude war riesig.
Gut gelaunt und mit viel Gepäck starteten die 20 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a nach Italien. Alle machten es sich in dem großen Bus gemütlich und die ersten Stunden verliefen noch sehr ruhig. Der erste Stopp wurde an der Europa-Brücke, kurz vor dem Brenner, eingelegt. Hier spendierte Markus, unser Busfahrer, heiße Würstchen und eine Käseplatte. Wer wollte, konnte sich noch die Füße vertreten und ein Stück über die Europabrücke laufen – beeindruckend wie hoch diese ist. Dann ging es zügig weiter über den Brenner nach Italien. Zur Anfahrt nach Bardolino wählte Markus die Route über Riva del Garda und so konnten wir schon einen ersten Eindruck von der Größe und Schönheit des Gardasees erhalten. Bei sonnigem Wetter und warmen Temperaturen waren wir am späten Nachmittag an unserem Ziel auf dem Campingplatz Serenella in Bardolino angekommen. Die Aufteilung der Mobile Homes war schnell abgeschlossen und wir hatten noch genügend Zeit vor dem Abendessen alles zu erkunden. Nach einem leckeren Drei-Gänge-Menü war es leider schon zu spät geworden, um noch nach Bardolino zu laufen. So verbrachten wir den Abend am Strand oder in den Mobile Homes.
Am Dienstag stand Kultur auf dem Programm – auf nach Verona, mit der beeindruckenden Arena und dem Balkon der Julia. Hier war das Gedränge einfach zu groß und wir erhaschten nur einen schnellen Blick von dem Balkon. Einige erstiegen den Torre dei Lamberti an der Piazza del Erbe und wurden mit einem wunderbaren Rundumblick über Verona belohnt. Andere kauften sich coole Sommeroutfits, die am Abend gleich vorgeführt wurden. Den Nachmittag verbrachten wir am Pool oder im See. Einige Mutige wagten sich in das frische Wasser. Diesen erlebnisreichen Tag beschlossen wir noch mit einem Bummel durch Bardolino, zu Fuß oder auch mit der kleinen Bimmelbahn erkundeten wir die verträumten Gassen.
Im Zeichen der Städtepartnerschaft mit Bardolino stand der Mittwoch. Am Vormittag besuchten wir die neu gebaute Schule und wurden von Vertretern des Schülerparlaments (so etwas wie unsere SMV) herzlich begrüßt und erhielten eine Führung durch die Räume der Schule. Die drei Jugendlichen besuchten den Deutschkurs und so war die Verständigung überhaupt kein Problem. Wo Worte fehlten half Englisch oder wildes Gestikulieren. Bevor wir sehr herzlich im Rathaus empfangen wurden, gab es noch eine kleine Stadtführung durch Bardolino und wir sahen verschiedene Kirchen und Bauwerke und erfuhren, dass Johann Wolfgang von Goethe während seiner Italienreise auch schon in Bardolino war. Nach dem obligatorischen Foto auf dem Balkon des Rathauses mit einem tollen Blick über den See, verabschiedeten wir uns von den lieben Schülerinnen und Schülern und verarbeiteten die Eindrücke bei einem Eis oder kühlen Getränk am Ufer des Sees.
Am Nachmittag fuhren wir mit dem Schiff nach Sirmione. Die einstündige Fahrt über den See war bei sonnigem Wetter ein wahrer Genuss. Drei Stunden Zeit hatten wir, um Sirmione zu erkunden, die Schwefelquellen und römischen Thermen zu bewundern, bevor uns der Bus wieder abholen sollte. Leider zog dann ein heftiges Gewitter auf und wir stellten uns im Torbogen der mittelalterlichen Burg unter. Zum Glück kam Markus doch noch nach einigem Warten mit dem Bus. In Bardolino angekommen, waren alle schon wieder trocken. Nach einem leckeren Abendessen waren Spiele in den Mobile Homes, ein Bummel nach Bardolino, ein Strandbesuch oder eine Auszeit auf dem Sportplatz angesagt.
Am letzten Tag in Italien stand der Besuch des Gardalandes auf dem Programm. Die Freunde von extremen Fahrgeschäften kamen hier voll auf ihre Kosten. Wegen der Vorsaison waren an den Fahrgeschäften kaum Wartezeiten und so konnten Wildwasserbahnen, Achterbahnen und Bahnen mit einem „Freien Fall“ in häufigen Wiederholungen genossen werden. Kurz bevor die Tore schlossen, fuhren wir wieder zurück. Zu einer kleinen Aufregung kam es dann, als Markus auf einen Supermarkt-Parkplatz einen Metallpfosten übersah und von der vorderen Bustür die Scheibe zersprang. Mit Folie und viel Klebeband schafften es Markus und Herr Engelhardt, die Scheibe so zu sichern, dass wir weiterfahren konnten. Den Abend verbrachten wir in den Mobile Homes, da es anfing zu gewittern und immer wieder heftige Regenschauer niederprasselten. So konnten schon einige Koffer gepackt werden und in den Unterkünften „Klar Schiff“ gemacht werden.
Denn nun hieß es Abschied nehmen von Italien und nach einem gemütlichen Frühstück wurde der Bus beladen und wir machten uns auf die Heimfahrt. Ein Highlight stand aber noch auf dem Programm – Berg Isl und die Olympia-Sprungschanze von Innsbruck. Nach einem kurzen Aufstieg waren wir im Stadion, das viele aus dem Fernsehen kannten. Und wir hatten Glück, ein Skispringer trainierte gerade. Es war beeindruckend ihn fliegen zu sehen. Wir fuhren auf den Sprungturm ganz entspannt mit dem Schräglift hinauf und wieder runter.
Wie es so ist, die letzten Kilometer zogen sich etwas und wir erreichten Rednitzhembach nach 20 Uhr – mit tollen Eindrücken im Gepäck.
Ein herzliches Dankeschön an diese tolle Klasse, die immer pünktlich an den Treffpunkten war, sich stets höflich und respektvoll verhielten und an allen Programmpunkten mit viel Interesse und aufmerksam teilnahmen. Sie haben mir das „Einspringen“ für ihre Klassenlehrerin sehr leicht gemacht.
Petra Engelhardt

„Homologie“ – die etwas andere Unterrichtsstunde

Ausgrenzung, Diskriminierung, Mobbing – das sind Themen aus der Alltagswelt zahlreicher Schüler*innen. Mit der Unterrichtsstunde „Homologie“ vermittelte Malte Anders am Donnerstag, den 19. Mai 2022 bei einem Besuch der Klasse 8a in der Kulturfabrik Roth einen humorvollen Einblick in das Thema Homosexualität und der Normalität des Anders-Seins. Es wurde über Vorurteile und eigene Geschichten gesprochen sowie jugendgerecht Hintergrundwissen mit Filmen, Bildern und Apps aufgearbeitet. Malte Anders schafft es in seiner kabarettistischen Darbietung junge Menschen im Hier und Jetzt abzuholen und durch unterschiedliche Blickwinkel zu vermitteln, wieso gegenseitiger Respekt so wichtig ist.
Ergänzt wurde die etwas andere Unterrichtsstunde durch eine begleitende Ausstellung des Gesundheitsamtes und des Kreisjugendrings Roth. Hier konnte man sich rundum das Thema Sexuelle Vielfalt informieren, Broschüren mitnehmen, Erfahrungsberichte von Betroffenen lesen oder an interaktiven Übungen teilnehmen. Eine gelungene Unterrichtsstunde, die sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird.

Für weitere Informationen besuchen Sie auch gerne die folgende Internetseite: www.malte-anders.de.

Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen

OGS: Frischer Anstrich und neues Material

Auf der Rednitzhembacher „Schulinsel“ gab es in den letzten Monaten viele Veränderungen und Umbauten, vor allem für den Bereich der jüngeren Kinder. Die Schüler*innen des Offenen Ganztages konnten hierbei erst einmal nicht profitieren und so setzten sich die OGS-Mitarbeiterinnen für die Kinder und Jugendlichen ab der 5. Klassen ein, die auch am Nachmittag die Schule besuchen. Nach einem Gespräch mit der Gemeinde Rednitzhembach war klar, dass die Wände neu gestrichen werden müssen und viele Spielmaterialien bereits ihre besten Tagen gesehen hatten. Zum Start in den Frühling 2022 wurde der OGS-Raum in einem schönen Grünton gestrichen, gemütliche Sitzmöglichkeiten, Sport- und Spielmaterialien sowie abschließbare Schränke für einen Wert von ca. 2.500 Euro angeschafft. Die Kinder und Jugendlichen sowie die Mitarbeiterinnen freuen sich sehr darüber und möchten sich an dieser Stelle ganz herzlich bei der Gemeinde Rednitzhembach für die Finanzierung bedanken.
Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen

In jeder von uns
steckt eine Heldin

Zum 11. Oktober, dem Internationalen Mädchentag, hat der Arbeitskreis Mädchenarbeit in Mittelfranken für die Aktion #wirsinddiehaelfte Plakate zum Thema „starke/inspirierende“ Frauen erstellt. Diese Aktion nahmen wir zum Anlass, um uns mit den Mädchen der Praxisklasse, Heldinnen unserer Geschichte und aus der Gegenwart, in den unterschiedlichsten Bereichen, anzuschauen. Zudem beschäftigten wir uns mit der Frage „Wer ist für mich eine Heldin – und warum?“. Wichtig war die Erkenntnis, dass in jeder von uns eine Heldin steckt, ganz gleich, in welcher Lebenssituation wir uns befinden. Und dass es wichtig ist, seine eigenen Ziele zu verfolgen und sich nicht von gesellschaftlichen Vorgaben leiten zu lassen. „Eine Heldin ist eine, die ist wie du.“
Julia Barnscheidt Dipl.-Soz.päd. (FH)

Sozialkompetenztraining in der Praxisklasse

Bei bestem Wetter verbrachte die 9 PK einen kurzweiligen Vormittag auf einer Wiese an der Rednitz, bei dem sich alles um Teamwork und das Lösen von Aufgaben in der Gruppe drehte. Zu Beginn des Trainings konnten sich die Jugendlichen an einer Slackline, die zwischen zwei Bäumen mit geringem Abstand gespannt war, ausprobieren. Doch schnell stand die Klasse vor einer schwierigeren Aufgabe. Würde sie es schaffen die Slackline, die mittlerweile an Länge gewonnen hatte, nacheinander zu überqueren? Das bedeutete, dass sobald ein Schüler das Gleichgewicht verlor und Kontakt zum Boden hatte, der Erste wieder von vorne beginnen musste. Da nicht alle Schüler über die nötige Übung und das erforderliche Gleichgewicht verfügten, musste sich die Klasse etwas einfallen lassen, um die Aufgabe zu lösen. Es folgten weitere Übungen, die die Klasse nur gemeinsam, in dem auf alle Schüler Rücksicht genommen wurde, bestehen konnte. Spannend war zu beobachten, dass sich die Art und Weise, wie die Klasse miteinander kommunizierte, im Laufe des Vormittags stetig verbesserte. Bei den letzten Übungen war ein richtiger Flow spürbar, die Klasse war motiviert ihre Bestleistung zu zeigen. Gratulation zu eurer tollen Teamarbeit! Teamarbeit kann unter anderem auch anstrengend sein, doch die Schüler kümmerten sich um ihre mentalen Pausen. Sie verausgabten sich beim Tauziehen und entdeckten das Seilspringen für sich. Insgesamt war es ein sehr gelungener Vormittag, der das Zusammengehörigkeitsgefühl der Klasse stärkte, die Zusammenarbeit verbesserte, das athletische Potenzial einzelner Schüler zum Vorschein brachte und allen viel Spaß bereitete.
Vielen Dank an Gertraud Layritz und ihrer Praktikantin Johanna von der Heilpädagogischen Tagesstätte in Roth der Rummelsberger Diakonie für das tolle Sozialkompetenztraining.
Julia Barnscheidt Dipl.-Soz.päd. (FH)

Straßenbauer oder Medizinische Fachangestellte?

Erfahrungsberichte aus der beruflichen Praxis sind ein wichtiger Baustein bei der beruflichen Orientierung. Durch das umfassende Wissen der Referenten erhalten die Jugendlichen einen guten Überblick über die Anforderungen und die Aufgaben des vorgestellten Ausbildungsberufes im Betrieb und in der Berufsschule. Im direkten Austausch können persönliche Fragen sofort geklärt werden.
Am 09.03. kamen die Personalreferentin der Firma Eiffage, Frau Sirtl, und Hanna Reinthaler, Medizinische Fachangestellte einer Frauenarztpraxis in Schwabach, in die Praxisklasse. Die Schüler*innen hatten die Möglichkeit sich für einen der beiden Vorträge zu entscheiden. Die Aufteilung war wie erwartet geschlechtsspezifisch. Die Mädchen erhielten einen umfassenden Überblick über den Arbeitsalltag einer medizinischen Fachangestellten, die Anforderungen der Arbeit in einer Arztpraxis in einem interdisziplinären Team und eine Zusammenfassung zu den in der Berufsschule vermittelten Inhalten und der Abschlussprüfung. Die Jungen entgegen informierten sich über die verschiedenen Ausbildungsberufe bei der Firma Eiffage und erhielten durch die anschauliche Präsentation eine Vorstellung davon, wie die Arbeit eines Straßen-, Gleis- oder Beton- und Stahlbeton-bauers aussieht.
Vielen Dank an die Referenten, die die Jugendlichen aktiv bei ihrer Berufswahl und Zukunftsgestaltung unterstützt haben.

OGS: Kreative Mal- & Bastelaktion

Anfang April 2022 wurden in der OGS die Stifte und Pinsel gezückt, Leinwände bereitgestellt und sämtliche Farben ausgepackt. Ein Teil der Gruppe bemalte für das anstehende Osterfest bunte Eier und bastelte eindrucksvolle Osternester. Der zweite Teil der Gruppe beschäftigte sich mit der sogenannten „Chillout-Area“ der OGS. Ganz unter dem Motto „Was entspannt dich? Was tut dir gut?“ wurden Ideen gesammelt und individuelle Kunstwerke entworfen, die fortan die Chillout-Ecke des OGS-Raumes schmücken. Die Gedanken der Kinder waren hierbei ganz unterschiedlich – vom weißen Sandstrand, dem Kuscheln auf dem Sofa mit den Haustieren bis hin zum Musik hören in Jogginghose war alles dabei. Die Schüler*innen hatten sichtlich Spaß ihre kreative Seite auszuleben und freuten sich über eine gelungene Abwechslung. Vielen Dank an dieser Stelle auch an Frau Scharinger und Frau Mayer für die tolle Vorbereitung der Materialien und die Durchführung der Aktion.
Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen

„Friedensbotschaften“

Mit vielen Friedensbotschaften haben sich die Schüler*innen der Mittelschule Rednitzhembach mit dem Krieg in der Ukraine auseinandergesetzt. Selbst gestaltete Friedenssymbole, persönliche Gedanken und Gedichte steuerten die einzelnen Klassen zum Friedensbaum bei. Damit setzen die Schüler*innen ein Zeichen für ein friedvolles Miteinander und für Frieden in der Gesellschaft.

„I LIKE YOU“

Es gibt kaum Kinder und Jugendliche, die noch nicht mit Mobbing in Berührung gekommen sind. Denn Mobbing ist ein Gruppenphänomen, bei dem alle beteiligt sind. Die Gruppenmitglieder können das Opfer unterstützen, an den Mobbing-Handlungen aktiv beteiligt sein oder sich neutral verhalten. Auch wenn der Begriff für die körperlichen, verbalen und psychischen Angriffe relativ neu ist, hat es Hänseleien, Bedrohung und Ausgrenzung einzelner Schüler über einen längeren Zeitraum schon immer gegeben. Auch in der digitalen Welt findet Mobbing statt. Man spricht von Cybermobbing, wenn die Übergriffe in sozialen Netzwerken stattfinden und der Ruf und das Ansehen einer Person im Netz geschädigt wird. Es gibt also gute Gründe sich ausführlich mit diesem Thema zu beschäftigen.
Im Rahmen der Medienkompetenzwoche lud Stefanie König vom Kreisjugendring Roth und Christine Waitz, die Bildungskoordinatorin der Stadt Roth, zu einem Theaterstück des mehrfach ausgezeichneten Ensemble von Eukitea ein. Am 23.03. hatte die Praxisklasse der Mittelschule Rednitzhembach das große Vergnügen das Theaterstück „I like you“ per Livestream anzuschauen. Luke und Samira sind ein Paar, doch nach wenigen Monaten beendet Luke die Beziehung. Samira ist traurig, enttäuscht und tief verletzt. Sie schickt ein peinliches Foto von Luke an ihre gemeinsame Clique, danach verbreitet sich dieses rasend schnell im Netz und Luke steht einer überwältigenden Gruppe im Internet gegenüber, die ihn auslacht, beleidigt und beschimpft. Das Theaterstück nimmt ein gutes Ende, im realen Leben ist dies jedoch häufig nicht der Fall. Jedoch möchte das Theaterensemble den jungen Menschen Mut machen ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und aktiv zu gestalten. Wie auf der Homepage von Eukitea beschrieben, ist Theater Prävention, macht Mut und öffnet Türen zur eigenen Stärke. Die Schauspieler standen der Klasse für ein Vor- und Nachgespräch zur Verfügung und vermittelten hierbei viel Hintergrundwissen zum Thema Mobbing.
Das Thema ist in der Lebenswelt der Jugendlichen präsent. Sie folgten der Vorführung gespannt, konnten sich gut in die einzelnen Personen hineinversetzten und beteiligten sich aktiv bei der Nachbearbeitung des Stückes, indem sie von eigenen Erfahrungen berichteten.
Eine wichtige Erkenntnis an diesem Vormittag war, dass Mobbing nicht von alleine aufhört. Deswegen ist es wichtig sich Unterstützung zu suchen. Dies berichteten auch die Schüler der Praxisklasse. Wenn ihr von Mobbing betroffen seid, dann sprecht mit euren Freunden, Eltern, Lehrern und Schulsozialarbeitern. Unterstützung gibt es auch im Netz, beispielsweise unter juuuport.de oder bei der Nummer gegen Kummer.
Vielen Dank an die Organisatoren des Kreisjugendringes und des Landratsamtes Roth, dem Theaterensemble Eukitea für die tolle Darstellung und Bearbeitung des Themas und den Schülern der Praxisklasse für ihre Offenheit.

Julia Barnscheidt
Dipl.-Soz.päd. (FH)

Medienprävention:
„Sicher im Netz“

Im Rahmen der Medienkompetenzwochen im März 2022 kam uns der Medienpädagoge Herr Michael Posset besuchen. In den Klassen 5a und 5b nahm er sich jeweils zwei Schulstunden Zeit, um mit den Kindern über die Nutzung von sozialen Medien zu sprechen und um aufzuklären, welche Probleme und Gefahren es hierbei geben kann. Es stellte sich heraus, dass fast alle Teilnehmer*innen ein eigenes Smartphone, ein Tablet und/oder eine Spielekonsole besitzen. Gefährlich kann es werden, wenn den Kindern ein uneingeschränkter und unkontrollierter Zugang gewährleistet wird. Angstmachende Kettenbriefe, verstörende Videos im Internet und die grenzenlose Nutzung von Messenger Diensten können zu einem echten Problem werden. Genau hier müssen die Eltern eingreifen und den Konsum sowie die Nutzung der einzelnen Geräte mit einem wachsamen Auge im Blick haben.

Nähere Infos gibt es unter: https://www.klicksafe.de/

Anhand eines Tankmodells erarbeiten die Schüler*innen, was sie brauchen, damit es ihnen gut geht. Liebe, Erfolg, Anerkennung und Entspannung waren die wichtigsten Punkte, die Kinder brauchen, um glücklich und ausgeglichen zu sein. Die Tankstationen zum Auffüllen des Tanks gibt es überall – bei Freunden, in der Familie, in der Schule, beim Ausüben des Hobbys, beim Gamen u.v.m.. Durch die Pandemie fielen viele Zapfsäulen weg und so verbrachten wir alle viel Zeit in den sozialen Medien. Damit unser Tank immer ausreichend gefüllt bleibt, müssen wir vor allem jetzt besonders darauf achten möglichst viele Tankstellen zu bedienen. Dies gilt natürlich nicht nur für die Kinder und Jugendlichen, sondern auch für die Erwachsenen. Übrigens: Wir haben nachgefragt – am allerliebsten verbringen die Schüler*innen Zeit mit ihrer Familie.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Herr Posset für den kurzweiligen und anschaulichen Vortrag sowie an den Kreisjugendring Roth, der diese Veranstaltung für uns finanziert hat.
Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen

Woher komme ich?

In der Deutschklasse der Mittelschule Rednitzhembach treffen viele verschiedene Herkunftsländer, kulturelle Hintergründe, Religionen und Sprachen aufeinander. Diese Vielfalt kann sehr gut für die Vermittlung von interkulturellen Kompetenzen genutzt werden. Das Klassenprojekt „Woher komme ich?“ setzt genau dort an. So fanden sich die Schüler*innen im Laufe des Projekts in Kleingruppen zusammen, recherchierten, gestalteten Plakate zu ihren jeweiligen Herkunftsländern und stellten ihren Mitschüler*innen die fertigen Plakate vor. Anschließend wurden die Plakate in der Aula der Schule ausgestellt, um auf die Vielfalt innerhalb der Deutschklasse aufmerksam zu machen und das Interesse der Mitschüler*innen zu wecken. Denn Empathie und Interesse sind die beste Basis für eine Willkommenskultur in der ganzen Schule sowie einen offenen und respektvollen Umgang miteinander – unabhängig von Herkunftsland, kulturellen Hintergründen, Religion und Sprache. Und genau das ist es, was Interkulturalität und Vielfalt bedeutet.
Malina Fuchs Sozialpädagogin | B. A,

SMV-Verkleidungswettbewerb

Kurz vor den Faschingsferien rief die SMV den „Was ich schon immer sein wollte“-Tag ins Leben und forderte die Kinder und Jugendlichen der Mittelschule Rednitzhembach auf sich zu verkleiden. Alle Schüler*innen durften am Donnerstag, den 24.02.2022 in einem Kostüm ihrer Wahl zur Schule kommen und zeigen, wer oder was sie schon immer einmal sein wollten. Der Kreativität waren hier keine Grenzen gesetzt und so bewiesen auch einige Kolleg*innen der Schule Mut und kamen kostümiert zur Arbeit. Im Pausenhof der Mittelschule wurden daraufhin fleißig Fotos gemacht und drei Sieger*innen gekürt. Auf Platz Nummer 3 schaffte es Anna aus der Klasse 5a. Platz Nummer 2 ergatterte Nicole ebenfalls aus der Klasse 5a. Und Tonio aus der Klasse 5b holte sich als Schulsieger Platz Nummer 1. Als besonderer Preis wurde Frau Ilse Wechsler von den Lehrkräften gekürt. Herzlichen Glückwunsch!
Natürlich gab es auch Preise für die ideenreichsten Köpfe unter allen Teilnehmer*innen, die dankenswerterweise von lokalen Firmen finanziell unterstützt wurden. In diesem Rahmen möchte sich die Schülermitverantwortung ganz herzlich bei Herrn Dittl vom VEDES family store in Roth für die Spende eines 25,00 Euro Gutscheins zur freien Auswahl, sowie bei Herrn Dresel von der Spielerei aus Schwabach für drei spannende Spielsachspenden und Herrn Lederer vom Backhaus Lederer aus Rednitzhembach für die Bereitstellung von leckerem Knusper-Knäcke-Bruch bedanken. Wir freuen uns, dass Sie uns unterstützt haben und unseren Schüler*innen ein großes Lächeln ins Gesicht gezaubert haben.
Als Krönung zum Abschluss des „Was ich schon immer sein wollte“-Tages gab es dann noch eine süße Überraschung, die aus dem zweiten Stock des Lehrerzimmers geworfen wurde. Eine wahrlich gelungene Aktion! Vielen Dank an alle Unterstützer*innen und einfallsreichen Teilnehmer*innen.
Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen

Ehrung der Schülerlotsen

Auch in diesem Schuljahr hat die Mittelschule Rednitzhembach viele engagierte Schülerlotsen, die sich jeden Morgen um 7:30 h zuverlässig an den Fußgängerüberweg bei der Brücke stellen. Dabei sorgen sie für die Sicherheit ihrer Mitschüler und helfen ihnen über die Straße, indem sie den herankommenden Autofahrern signalisieren, dass hier Schulkinder die Straße überqueren wollen.
Dieses zuverlässige und ehrenamtliche Engagement wurde von Herrn Bürgermeister Spahl, Herrn Saalfelder der Polizeiinspektion Roth und Herrn Reichart von der zuständigen Verkehrswacht belohnt. Sehr erfreut nahmen die elf Schüler*Innen das Geschenk entgegen und werden weiter zuverlässig ihren Dienst mit Freude antreten.

Gehalt erst mit 29 – ich hab‘ was Besseres vor!

Unter diesem Motto lud die Mittelfränkische Handwerkskammer zu einem Online-Meeting zur Berufsorientierung ein.
Die 8. Klasse der Mittelschule Rednitzhembach hatte sich im Klassenzimmer eingewählt und Nataly und Emma übernahmen die Funktion der Sprecherinnen für die Klasse.
Über die Chatfunktion nahmen wir dann auch aktiv an der Veranstaltung mit mehreren Schulklassen teil, konnten kommentieren und mussten auch Fragen beantworten.
Frau Schwab, die für die Berufsorientierung an der Handwerkskammer zuständig ist, warb für die gute Ausbildung in den Handwerksbetrieben: „Hier bist du keine anonyme Nummer wie in großen Ausbildungsbetrieben.“ Aus 130 Ausbildungsberufen im Handwerk können die Jugendlichen, den für sie passenden Beruf finden.
Die TOP 10 der Berufe mit den meisten freien Ausbildungsstellen in Mittelfranken führen an:
Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik (288 offene Stellen) Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk (201 offene Stellen) Elektroniker/in (196 offene Stellen)
„Kommt raus aus eurer Komfortzone – schnuppert rein. Praktika sind eure Türöffner!“, war der Hinweis für die Jugendlichen am Ende des abwechslungsreichen Meetings.

Petra Engelhardt

Frühlingsstart in der OGS

Nach erledigten Hausaufgaben ging es für die Kinder und Jugendlichen des Offenen Ganztages an die frische Luft, um die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres zu genießen. Die Mitarbeiterinnen achten darauf, dass sich die Schüler*innen viel an der frischen Luft bewegen und bei Spiel und Spaß die überschüssige Energie herausgelassen werden kann. Natürlich durfte die altbewährte Müllsammelaktion im Pausenhof nicht fehlen und so verdienten sich die fleißigen Umweltschützer*innen eine leckere Backaktion mit frischen Waffeln, die bei jedem sehr gut ankamen.
Passend zum Valentinstag überlegte sich das OGS-Team noch eine kreative Aktion, die auch unserer Umwelt zugutekam. Alte Milch- und Saft-Tetra-Packs wurden upgecycelt und mit Blumenerde und wunderschönen Primeln bestückt. Wer wollte konnte sogar noch eine Karte selbst gestalten und das Geschenk für Familie, Freunde oder den eigenen Schwarm aufpeppen. Was für ein schöner Start in das neue Jahr!

Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen

Träger der JaS-Stelle:
Diakonie Roth-Schwabach
Wittelsbacherstr. 4a, 91126 Schwabach

Das Projekt wird gefördert durch:
– Gemeinde Rednitzhembach
– Bayr. Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration
– Landratsamt Roth

Spielerisch den Teamgeist stärken

In der fünften Jahrgangsstufe muss sich zunächst eine Klassengemeinschaft zu formieren, da die Schülerinnen und Schülern oft als verschiedenen Schulklassen und Grundschulen kommen. Um eine gute Lernatmosphäre zu schaffen ist es ganz wichtig, dass sich die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse besser kennenlernen und eine starke Gemeinschaft entwickeln. Die Jugendsozialarbeiterinnen Svitlana Kaunzinger und Carina Cristian haben hierzu die beliebtesten Spiele zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Teamentwicklung mit den Kindern durchgeführt.
Das Geschicklichkeitsspiel „Fröbelturm“ fördert bei Kindern Teamgeist, Feinmotorik und strategisches Denken. Ziel dieses Gruppenspiels ist es aus einzelnen Holzklötzen einen Turm zu bauen. Dazu hält jeder Spieler mindestens eine Schnur in der Hand und versucht gemeinsam mit den Mitspielern einen Metallhaken, mit dem jeweils ein Holzklotz transportiert wird, zu koordinieren. Nur mit einer aktiven Kommunikation und einer ausgeklügelten Strategie schafft es die Gruppe Holzklotz für Holzklotz aufeinander zu stapeln und zu einem Fröbelturm wachsen zu lassen. Als Ziel hat sich die Klasse 5a das Bauen eines Turms mit drei aufeinander gestellten Holzklötzen vorgenommen. Dieses Ziel hat die Klasse nach einigen misslungenen Versuchen geschafft, worauf alle Schülerinnen und Schüler sowie die Klassenleitung, Frau Weber, sehr stolz waren.

Svitlana Kaunzinger, Jugendsozialarbeit an Schulen

Advent, Advent ein Lichtlein brennt

Die Adventszeit ist wohl die besinnlichste Zeit des Jahres – dunkle Tage, die durch Kerzenschein erhellt werden, jede Menge Plätzchen und nicht zu vergessen die Adventskalender. Um auch ein wenig Weihnachtsstimmung und Besinnlichkeit in den Schulalltag der Deutschklasse zu integrieren, gestalteten die Schüler*innen ihren eigenen Klassenadventskalender, der täglich geöffnet wurde. Und was durfte in der Vorweihnachtszeit neben dem selbstgebastelten Adventskalender natürlich nicht fehlen? Plätzchen! Deshalb wurde an zwei Nachmittagen eine vorweihnachtliche Backaktion gestartet. Die Schüler*innen rollten den Teig aus und stachen anschließend weihnachtliche Formen aus. Während die Plätzchen backten, wurde schon der bunte Zuckerguss und die Streusel neugierig betrachtet. Dann ging es endlich weiter: die abgekühlten Plätzchen wurden verziert, selbstverständlich auch probiert, der Rest in kleine Tütchen verpackt und mit nach Hause genommen. Jetzt konnte Weihnachten kommen!
Malina Fuchs Sozialpädagogin | B. A.

Weihnachtszeit in der OGS

Kurz vor den Weihnachtsferien legten sich die Mitarbeiterinnen der OGS noch einmal richtig ins Zeug und organisierten für die Kinder und Jugendlichen der OGS einen Weihnachtskartenbastelnachmittag und eine kleine Weihnachtsfeier mit Punsch, Plätzchen und Wichtelgeschenken. Bei stimmungsvoller Musik, einer Weihnachtsgeschichte mit viel Herz und reichlich weihnachtlichem Gebäck hatten die Schüler*innen viel Spaß und verbrachten eine besinnliche Weihnachtszeit im Offenen Ganztag. Wir freuen uns schon auf das Jahr 2022 mit euch!
Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen

SORSMC: Klasse 9a

Im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nahmen die Schüler*innen der Klasse 9a an zwei Veranstaltungen teil, die dankenswerter Weise vom Bezirksjugendring Mittelfranken gefördert wurden. Im Oktober 2021 besuchten die Schüler*innen das ehemalige Reichsparteitagsgelände am Nürnberger Dokumentationszentrum und versuchten sich in die Jugend und die Geschehnisse von damals hineinzuversetzen. In kleinen Gruppen erarbeiteten sie die verschiedenen Stationen und überlegten gemeinsam, was sich in den letzten Jahrzehnten verändert hat beziehungsweise welche Auswirkungen von früher bis heute noch zu spüren sind.
Im November 2021 besuchten insgesamt drei pädagogische Fachkräfte von DokuPäd die Mittelschule Rednitzhembach und boten an zwei Tagen die Workshops „Zivilcourage“ und „Irgendwie Anders“ an. Die Schüler*innen hatten viel Zeit und Raum um Fragen zu stellen, über eigene Erfahrungen zu sprechen und sich im Plenum auszutauschen. Anhand von Übungen, Spielen und einer Geschichte wurde das Programm für die Jugendlichen unterhaltsam gestaltet und den Kindern zudem wertvolle Grundprinzipien für ein wertschätzendes und einfühlsames Miteinander an die Hand gegeben.
Wir bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich bei allen Pädagog*innen und Unterstützer*innen, die zur Umsetzung der Veranstaltungen beigetragen haben. Der Mittelschule Rednitzhembach ist es ein großes Anliegen, dass das Logo von SORSMC nicht in Vergessenheit gerät. Abwechslungsreiche und altersangemessene Inputs tragen dazu bei, dass wir uns immer wieder mit diesen wichtigen Themen auseinandersetzen.

Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen

Sexualpädagogischer Workshop

In diesem Schuljahr war es wieder möglich, dass Frau Stettner vom Gesundheitsamt in Roth, den Schüler*innen der Praxisklasse wichtige Informationen und Anregungen zum Thema Sexualität an die Hand gibt. In vier Schulstunden beschäftigten sich die Jugendlichen rund um dieses Thema. Das Wichtigste hinsichtlich der sexuellen Selbstbestimmung ist es, die eigenen Grenzen zu kennen und diese auch vertreten zu können. Hierfür haben sich die Jugendlichen mit verschiedenen Thesen beschäftigt. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil des sexualpädagogischen Workshops ist es, die biologischen Vorgänge im weiblichen Körper zu verstehen, sowie sich mit den verschiedenen Verhütungsmethoden zu beschäftigen.
Immer mehr Jugendliche kommen in ihrem Alltag mit pornographischen Inhalten in Kontakt. Auch zu diesem Thema beschäftigten sich die Schüler*innen mit provokativen Statements. Wichtig hierbei war den Unterschied zwischen pornographischen Szenen und Realität herauszuarbeiten. Dies ist den Jugendlichen sehr gut gelungen. Das Angebot des Gesundheitsamtes in Roth ist ein wichtiger Beitrag zur Verhinderung ungewollter Schwangerschaften und zur sexuellen Selbstbestimmung. Vielen Dank an Frau Stettner für ihr Engagement.
Julia Barnscheidt Dipl.-Soz.päd. (FH)

SMV: Johanniter
Weihnachtstruckeraktion

Zum sechsten Mal in Folge rief die SMV alle Kinder und Mitarbeiter*innen der Grund- und Mittelschule auf, sich an der Spendensammlung für die Pakete der Johanniter Weihnachtstrucker zu beteiligen. Hierbei wurden Lebensmittel und Hygieneartikel für mittellose Familien in Osteuropa und auch dieses Jahr wieder für Bedürftige in Deutschland gesammelt. 15 Pakete mit einem durchschnittlichen Wert von ca. 30 Euro wurden geschnürt und am Dienstag, den 07. Dezember 2021 den Johannitern übergeben. Was für eine gelungene Aktion! Vielen Dank an alle Beteiligten – die SMV wünscht Ihnen und Euch eine schöne Weihnachtszeit.

OGS: Zweite Müllsammelaktion
im Schuljahr 2021/2022

Zwei Monate nach der ersten erfolgreichen Sammelaktion geben die Kinder der OGS wieder Vollgas und sagen dem Müll auf dem Pausenhof erneut den Kampf an. 1,4 Kilogramm wurden wieder zusammengetragen und von den Schüler*innen ordnungsgemäß entsorgt. Leider wurden abermals etliche Masken und Plastikverpackungen gefunden. Wir bitten daher erneut um mehr Aufmerksamkeit während der Pause und hoffen, dass auch das ein oder andere Kind beherzt zugreift, wenn liegengelassener Müll am Boden gefunden wird. Vielen Dank an alle fleißigen Helfer*innen!

Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen

Aktion „Sauberer Schulhof“
an der MS Rednitzhembach

Sozialkompetenztraining Klasse 6a

Sozial-Kompetenz-Training… ein ganz schön schwieriges Wort, aber was war das noch gleich?

Das Wort „sozial“ bedeutet so viel wie „gesellschaftlich“. Wir alle leben in einem sozialen System und stehen miteinander in Beziehung. Sei es mit der eigenen Familien, den Freunden, der Schule, der Arbeit und vielem Weiteren. Damit unsere Gemeinschaft gut funktioniert, brauchen wir einen sozialen Umgang miteinander. Sich sozial zu verhalten heißt also zum Beispiel hilfsbereit, freundlich, einfühlsam und rücksichtsvoll zu sein.
Damit wir so miteinander umgehen können, benötigen wir „Kompetenzen“, die erlernt werden müssen. Diese „Fähigkeiten“ erwerben wir durch unsere Erziehung, den Kindergarten, die Schule, die Arbeit und in vielen weiteren Situationen. Die Mittelschule Rednitzhembach setzt sich dafür ein, dass diese Kompetenzen immer wieder geschult werden. So bietet uns beispielsweise ein „Training“ ausreichend Raum für „Übungen“, um unsere Fähigkeiten noch intensiver auszubilden.
Die Klasse 6a hat sich gleich zu Beginn des Schuljahres mit dieser Thematik beschäftigt und ist durch spielerische Aufgaben noch enger als Klassengemeinschaft zusammengewachsen. So konnten die Kinder beispielsweise bei der Übung „Krokodils-Teich“, die auf dem Bild gezeigt wird, nur gemeinsam die Aufgabe lösen und zum Ziel gelangen.

Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen

REDNITZHEMBACH – Auch im Jahr 2021 unterstützte die Bürgerstiftung Rednitzhembach mehrere Projekte am Ort.
Über einen Zuschuss in Höhe von 1800 Euro konnte sich Carina Christian, die an der Grund- und Mittelschule Rednitzhembach im Rahmen der Schulsozialarbeit tätig ist und das Projekt „Essen für Alle“ koordiniert, freuen. „Essen für Alle“ ist eine Einrichtung für Schulkinder, deren Familien in angespannten familiären Verhältnissen leben, um diesen eine tägliche Mahlzeit zu ermöglichen. „Durchschnittlich werden mehr als zehn Kinder unterstützt. Hierfür müssen pro Jahr zirka 2000 Euro aufgewendet werden. Dank der Unterstützung durch die Bürgerstiftung Rednitzhembach kann das Projekt auch in Zukunft angeboten werden“, so Carina Christian.
Bei der Spendenübergabe an Carina Christian waren neben Thomas Ryczko (Rektor der Grundschule) und Andrea Barwig (Rektorin der Mittelschule) für die Bürgerstiftung 1.Bürgermeister und Stiftungsratsvorsitzender Jürgen Spahl sowie für den Stiftungsvorstand Petra Eckstein-Bodechtel und Peter Ittner anwesend.
Zweck der Bürgerstiftung Rednitzhembach ist die nachhaltige Förderung und Entwicklung des bürgerschaftlichen Engagements in den Bereichen Bildung und Erziehung, Kinder, Jugend und Altenhilfe, Kunst und Kultur, öffentliches Gesundheitswesen und Sport, Heimatpflege, Umwelt und Naturschutz zum Wohl der in Rednitzhembach lebender Menschen.
Um diese Zwecke erfüllen zu können und möglichst viele Projekte zu unterstützen, ist die Bürgerstiftung Rednitzhembach auf Spenden angewiesen. Die Bankverbindungen der Bürgerstiftung sind: Sparkasse Mittelfranken Süd, IBAN DE69 7645 0000 0231 4071 49 und Raiffeisenbank Roth-Schwabach eG, IBAN DE47 7646 0015 0001 9306 56. srh

Die Rennstrecke wurde eröffnet

Das Autorennen der Praxisklasse in diesem Schuljahr hat begonnen. Alle Teilnehmer befinden sich am Start. Um möglichst schnell und ohne Unfälle unversehrt ans Ziel zu gelangen, gibt es jedoch einige Regeln zu beachten:
  1. Einmal bitte volltanken

  2. die Hilfe des Navigationssystems in Anspruch nehmen, um das Ziel möglichst ohne große Umwege zu erreichen

  3. die Inspektion bei der Werkstatt und die Untersuchung beim TÜV wahrnehmen, um eventuelle Mängel beheben zu lassen
Zumindest könnte so die Anweisung aussehen, wenn man in Metaphern spricht. Das Schuljahr, das vor den Schülern liegt, ist die letzte Etappe in ihrer Schullaufbahn. Erfolgreich am Ziel angekommen warten bei der Siegerehrung ein Schulabschluss und ein Ausbildungsvertrag. Und die Schüler haben natürlich Unterstützung auf diesem Weg, wenn auch nicht durch Tankstellen, Navis und Werkstätten, aber durch ihre Lehrer und begleitenden Sozialpädagogen, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Aber fahren, das müssen die Schüler schon selbst.
Julia Barnscheidt Dipl.-Soz.päd. (FH)

Klassenausflug der Praxisklasse

Ein Ausflug zu Beginn des Schuljahres fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl der Klasse und gerade bei neu zusammengestellten Klassen, wie der Praxisklasse, ist es wichtig, Zeit und Raum zum Kennenlernen zu geben. Eine gute Klassengemeinschaft fördert das Erreichen der Klassenziele, das Erreichen des Schulabschlusses und das Finden einer Ausbildungsstelle. Ein Wandertag bietet eine tolle Möglichkeit für Lehrer, Sozialpädagogen und Schüler, sich auch außerhalb der Schulmauern näher kennenzulernen. Da Wandern bei den Jugendlichen nicht zu der beliebtesten Freizeitbeschäftigung gehört und es zum Kennenlernen und Spaß haben nicht viel benötigt, ging es am 01.10.2021 deswegen für die Praxisklasse der Mittelschule Rednitzhembach in die nahegelegene Natur. Beim Spielplatz, hinter der Minigolfanlage, ist genügend Platz, um sich beim Fußballspielen auszupowern, einfach ins Gespräch zu kommen oder beim Tauziehen Kräfte zu messen. Zusätzlich wartete der Action Van der Rummelsberger Dienste mit verschiedenen Spielmöglichkeiten auf die Schüler*innen. Vom Speedball bis hin zum Wikinger Schach konnten sich die Jugendlichen verschiedenste Utensilien ausleihen. Auf ein erfolgreiches Schuljahr 2021/2022.

Umweltschutz:
OGS durchforstet den Pausenhof

Anfang Oktober gingen die Kinder des Offenen Ganztages mit gutem Beispiel voran und sammelten fleißig liegengebliebenen Müll auf dem Grund- und Mittelschulpausenhof auf. Die OGS-Mitarbeiterinnen Frau Scharinger und Frau Mayer unterstützten die Schüler*Innen tatkräftig und so kamen schlussendlich knapp 2,4 Kilogramm zusammen! Viele kleinen Verpackungen wurden gefunden als auch etliche Masken, die sich bereits unter Bänken, Büschen und Blättern versteckten. Die Kinder des Offenen Ganztages möchten sich in diesem Schuljahr wieder für den Umweltschutz an der Mittelschule Rednitzhembach einsetzen und appellieren daher an alle Eltern und Mitschüler*Innen. Bitte schmeißt euren Müll in die dafür vorgesehenen Abfallbehälter, entsorgt ihn Zuhause und/oder verzichtet so weit wie möglich auf unnötige Verpackungen. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass nicht noch mehr Abfall in unserer Umwelt landet. Vielen Dank für eure Unterstützung!

Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen

I-Pads für Lehrer

REDNITZHEMBACH – Der Freistaat Bayern hat die Beschaffung der Lehrer-Dienstgeräte an die Kommunen delegiert. Die Gemeinde Rednitzhembach bekam für die Beschaffung der 21 Geräte einen Zuschuss von 21 000 Euro. In Absprache mit den Schulleitungen der Grund- und Mittelschule wurden jetzt I-Pads beschafft, um mit dem gleichen System wie die Schüler-I-Pads zu arbeiten. Leider reichten die zugesagten Zuschüsse von der Höhe her nicht aus. Daher entschloss sich die Gemeinde Rednitzhembach, den Rest für die notwendigen Dienstgeräte aus dem Gemeindehaushalt zu zahlen. Bürgermeister Jürgen Spahl und der IT-Betreuer Birol Sekerlisoy übergaben nun den beiden Schulleitungen – Rektor der Grundschule Thomas Ryczko und Rektorin der Mittelschule Andrea Barwig – als erste Schulen im Schulamtsbezirk die Geräte.gma (Foto: Gemeinde Rednitzhembach)

Jugendliche haben bei der U18-Wahl
in Rednitzhembach mitgemacht

Der Landkreis Roth hat die Durchführung der U18-Wahl geplant und in den letzten Tagen hatten die Kinder und Jugendlichen in der Gemeinde Rednitzhembach die Möglichkeit ihre Stimme abzugeben. Es stand ein Wahllokal im Wohnzimmer – das Jugendhaus des CVJM zur Verfügung und eine weitere Option war die Stimmabgabe in der Aula der Grund- und Mittelschule Rednitzhembach. Als Jugendbeauftragte der Gemeinde Rednitzhembach organisierte Nadja Strauß in der Schule, dass vor Ort die U18-Wahl durchgeführt werden konnte und erklärte den Kindern und Jugendlichen wie die Wahl und Stimmabgabe abläuft. Insgesamt haben im Zeitraum von 10.-17.09.2021 137 Kinder und Jugendliche ihre Stimme in Rednitzhembach abgegeben. Eine Stimme war ungültig.
Das Gesamtergebnis stellte heraus, dass sich 26 der Kinder und Jugendlichen für die SPD, 25 für die CSU und 20 für die Grünen entschieden haben. Abgeschlagen wurden weitere Parteien, wie die AfD (12) und die die Tierschutzpartei (10) gewählt. Die Linke (9), die Basis (9), sowie die Freie Wähler (6), FDP (5), Piraten (4) und kleinere Parteien blieben unter einem zweistelligen Ergebnis.

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