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SCHULLEBEN

2023/2024

Die Praxisklasse zu Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr

Am 04.06.2024 hatten die Schülerinnen und Schüler der Praxisklasse die Möglichkeit, die Freiwillige Feuerwehr in unserer Gemeinde zu besichtigen. Die Jugendlichen wurden herzlich von Herrn Alfred Dößel (1. Kommandant) empfangen und erhielten eine informative Führung durch die Feuerwache.
Während des Besuchs erklärte Herr Dößel die vielfältigen Aufgaben und Einsatzgebiete der Feuerwehr. Von der Brandbekämpfung über die technische Hilfeleistung bis hin zur Prävention. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie wichtig die Arbeit der Feuerwehr für unsere Gemeinschaft ist. Vor allem zeigten sie großes Interesse an den verschiedenen Einsatzfahrzeugen und der Ausrüstung der Feuerwehr. Sie durften sogar selbst in einem Feuerwehrauto Platz nehmen und die Ausrüstung ausprobieren.
Die Besichtigung der Freiwilligen Feuerwehr war nicht nur lehrreich, sondern auch spannend und unterhaltsam. Die Jugendlichen haben einen guten Einblick in die wichtige Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr erhalten.
Wir danken Herrn Dößel herzlich für seine Zeit und sein Engagement!

Nadja Ahrens (Dipl.-Pädagogin)

FREI DAY – immer donnerstags an der MS Rednitzhembach

FREI DAY kommt nicht von frei haben – ganz im Gegenteil! Hier wurde recherchiert, diskutiert, interviewt, gemalt und und und … allerdings „frei“ an eigenen Ideen und nicht nach dem „Diktat“ des Lehrers.
Der FREI DAY ist eine Erfindung der Schulreformerin und „Schule im Aufbruch“-Gründerin Margret Rasfeld. Es handelt sich hier um ein spezielles Lernfomat, bei dem Schülerinnen und Schüler an selbstgewählten Themen arbeiten. Die thematische Klammer des FREI DAYs bilden die 17 BNE-Ziele (Bildung für nachhaltige Entwicklung), die ein Teil der Agenda 2030 der Vereinten Nationen sind.
Und so konnten im Rahmen des Sommerfestes der Mittelschule Rednitzhembach die Ergebnisse der Schülerprojekte präsentiert werden. Mehr als 20 Schülergruppen wurden von den Lehrkräften der 5. – 8. Klassen betreut, standen bei Fragen zur Verfügung, aber das meiste organisierten die Schülerinnen und Schüler jedoch selbstständig. So knüpften sie Kontakte zur Drogenberatung MUTRA in Nürnberg, um sich über die Folgen des Drogenkonsums zu informieren oder eine Schülerinnengruppe traf sich mit dem Förster, um über die Folgen der Klimaerwärmung für unsere heimischen Wälder mehr zu erfahren. Eine andere Gruppe half bei der Essensausgabe einer Obdachlosenunterkunft mit, Tierheime wurden besucht, die Barrierefreiheit der Schule überprüft. Auch politische Themen wurden von den Schülerinnen und Schülern bearbeitet, Bildung in Ländern von Afrika im Vergleich zu unserem Schulsystem und auch die politischen Verhältnisse in Nordkorea interessierten sie. Dies ist nur ein kleiner Auszug der Themen unserer Schüler. Der FREI DAY wird – so ist die Meinung der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte – auf alle Fälle im nächsten Schuljahr eine Fortsetzung finden – es gibt noch so viel zu tun, um unsere Welt (auch unsere „kleine Welt“ in Rednitzhembach und Schwanstetten) ein kleines Stückchen besser zu machen.
Die Lehrkräfte der Mittelschule Rednitzhembach

Theaterstück „Am Rande des Regenbogens“

Nach ihrer ersten Prüfungswoche durfte die Praxisklasse in die Welt des Theaters eintauchen. Am 14.05.2024 ging es bei schönstem Wetter mit der Bahn nach Roth, wo wir in der Kulturfabrik das Stück „Am Rande des Regenbogens“ erlebten.
Das Theaterstück handelt von zwei Jugendlichen, Amira und Matteo, die mit den Herausforderungen des Alltags zu kämpfen haben. Dabei begegnen sie ihrem unsichtbaren Freund, einem inneren Ratgeber, der ihnen hilft, ihre seelische Widerstandskraft zu stärken. Dem Publikum werden durch einfühlsame und humorvolle Sequenzen das Wesen und die Bedeutung der Resilienz nahegebracht. Es geht um Eigenschaften wie Lösungsorientierung, Selbstwirksamkeit, Akzeptanz, Vision und den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Es zeigt, wie man Grenzen setzen, loslassen und die eigene Persönlichkeit wertschätzen kann. Denn gerade diese Eigenschaften sind der Schlüssel zur Entfaltung von Lebensfreude und Glück und damit die wirksamste Vorbeugung gegen Burn-Out und Depressionen, an denen auch immer mehr Jugendliche erkranken.
Das Theaterstück regte die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken an und sorgte für lebendige Diskussionen im Anschluss an die Aufführung. Sie konnten sich in andere Welten hineinversetzen und neue Perspektiven kennenlernen.
Vielen Dank an die Kulturfabrik Roth, das Gesundheitsamt Roth sowie den Kreisjugendring Roth, die diese Präventionsveranstaltung zum Thema psychische Gesundheit von Jugendlichen möglich gemacht haben. Nadja Ahrens (Dipl.-Pädagogin)

Wässerwiesen und der Weißstorch

Da staunte die Klasse 5b der Mittelschule Rednitzhembach nicht schlecht, als auf einmal ein Weißstorch bei ihnen im Klassenzimmer stand. Der Weißstorch war zwar ausgestopft, umso lebhafter und mitreißend zeigte sich dann der „Storchenvater“ Martin Kittsteiner der Klasse in seinem Vortrag.
Im Rahmen des FREIDAY – Projekts beschäftigte sich eine Schülergruppe mit den Wässerwiesen und der Bedeutung für uns und unsere Kulturlandschaft. Bemerkt haben die Kinder schon, dass die Wiesen um die Rednitz herum ab und zu überflutet sind und dies nicht nach längeren Regenfällen. Und warum gibt es Kanäle in den Wiesen?
So kamen sie bei ihren Recherchen auch auf den Rednizthembacher Herrn Kittsteiner und er erklärte sich bereit, vor der Klasse über die Wässerwiesen und ihre Bedeutung zu erzählen.
Seit 1395 ist es dokumentiert, dass es in unserer Umgebung Wässerwiesen gibt. Durch ein ausgefeiltes System an Kanälen werden die Wässerwiesen mehrmals im Jahr bewusst überflutet, mit dem Ziel, dass die Wiesen bis zu viermal im Jahr gemäht werden können, damit das Vieh ausreichend Futter hat.
Die besondere Bedeutung für die Natur ist darüber hinaus, dass der Weißstorch in den Wiesengründen ausreichend Nahrung für die Aufzucht seiner Jungtiere bekommt. Jungstörche, so berichtete Martin Kittsteiner, benötigen bis zu 25 Regenwürmer am Tag.
Ehrenamtlich engagiert sich M. Kittsteiner schon seit vielen Jahren für den Weißstorch, neben dem Aufstellen von Nisthilfen auf vielen Gebäuden im Landkreis, ist er auch Beringer von Jungtieren. Viel Detailwissen konnte Herr Kittsteiner den Schülerinnen und Schülern näher bringen und sie für diesen besonderen Vogel begeistern.
Zum Abschluss gab Martin Kittsteiner den Kindern noch mit auf den Weg, wie wichtig es ist die Umwelt zu schützen und sich auch ehrenamtlich zu engagieren – denn sein Motto lautet „nicht quatschen – machen!“.

Petra Engelhardt

Welttag des Buches

Den Schülerinnen und Schülern der Klassen 5a und 5b der Mittelschule Rednitzhembach war kein Weg zu weit, sich ihr Buchgeschenk zum Welttag des Buches abzuholen.
Bei bestem Wanderwetter zogen die beiden Klassen los und wanderten durch den Wald nach Schwabach zur Buchhandlung Lesezeichen. Dort wurden wir vom Team der Buchhandlung herzlich begrüßt und erhielten kurze Informationen, warum der Welttag des Buches gefeiert wird. Im Innenhof war bereits ein Quiz zum diesjährigen Buch „Mission Roboter“ vorbereitet und die Schülerinnen und Schüler bearbeiteten in Kleingruppen die Fragen.
Zur Belohnung gab es am Marktplatz in Schwabach noch ein großes Eis und zurück ging es mit dem Bus nach Rednitzhembach.

Petra Engelhardt

„Bauhof statt Klassenzimmer“

„Bauhof statt Klassenzimmer“ hieß es für die Praxisklasse sowie Frau Rumpf und Frau Ahrens am 15. und 16. April 2024. Mit der Entscheidung die Projekttage in diesem Schuljahr beim Bauhof Rednitzhembach zu machen, wollten die Schülerinnen und Schüler an die Gemeinde etwas zurückgeben, da durch sie, das bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und die Sozialfonds der EU die Praxisklasse an der Mittelschule überhaupt möglich ist.
Die Zusammenarbeit mit dem Bauhof der Gemeinde bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Einblicke in die Arbeitswelt zu gewinnen und Kompetenzen wie Teamarbeit, Organisation und handwerkliches Geschick zu entwickeln. Darüber hinaus stärkt die praktische Arbeit im Bereich der Landschaftspflege das Bewusstsein für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit dem Bauhofleiter Herrn Jürgen Jähn wurden die Aufgaben festgelegt und seine Mitarbeiter Herr Thomas Kiener und Herr Daniel Vogel haben uns an beiden Tagen begleitet.
Gestartet haben wir mit der Pflege der Schulsportanlage (Pflege der Grünflächen, Laub zusammenkehren, Äste entfernen und Rasen ansäen) sowie der Müllsammlung an der Walpersdorfer Straße und den angrenzenden Spielplätzen. Die Schülerinnen und Schüler waren mit großem Eifer dabei und schnell konnten die geplanten Aufgaben erledigt werden. Am zweiten Tag ging es mit der Müllsammlung am Festplatz sowie an der Rother Straße weiter und man glaubt nicht, was und wie viel einfach weggeschmissen wird. Wir haben neben vielen Glas- und Plastikflaschen auch einen Wasserboiler, Altkleidersäcke sowie einen Gartenschlauch im Wald gefunden. Die Pflege der Grünflächen am Friedhof gehörte an diesem Tag auch zu unseren Aufgaben. Hier wurde ebenfalls mit viel Einsatzbereitschaft und Respekt gearbeitet.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Beteiligung an den verschiedenen Arbeitsgebieten beim Bauhof für die Schülerinnen und Schüler eine bereichernde Erfahrung ist, die nicht nur ihr Wissen erweitert, sondern auch ihr Engagement für die Umwelt fördert. Wir danken den Mitarbeitern vom Bauhof Rednitzhembach für die erlebnisreichen Tage außerhalb des Schulalltags. (Dipl.-Päd. Nadja Ahrens)

Schuldnerberatung für die Schülerinnen
und Schüler in der Praxisklasse

Prävention ist der Schlüssel: Schuldnerberatung für die Schülerinnen und Schüler in der Praxisklasse
In der heutigen Gesellschaft ist es wichtiger denn je, junge Menschen frühzeitig über den Umgang mit Geld und Schulden aufzuklären. Aus diesem Grund arbeitet die Mittelschule Rednitzhembach eng mit der Schuldnerberatung der AWO Mittelfranken Süd zusammen, um den Schülerinnen und Schülern finanzielle Kompetenzen zu vermitteln sowie über Risiken von Konsumschulden aufzuklären.
Herr Wolfgang Hunner von der Schuldnerberatungsstelle betont die Bedeutung von Prävention, um langfristig die Zahl der überschuldeten Jugendlichen zu reduzieren. Durch frühzeitige Aufklärung und Unterstützung sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, finanzielle Entscheidungen bewusst zu treffen und mögliche Schuldenfallen zu vermeiden.
Den größten Anteil seines Vortrages nahm das Thema „Haushaltsgründung ohne Schulden“ ein, was sich viele junge Menschen in diesem Alter wünschen. Mit vielen Beispielen zeigte er auf, dass ein neues Zuhause zu gründen ein aufregender Schritt im Leben darstellt, jedoch auch mit vielen finanziellen Belastungen einhergeht, die zu Schulden führen können. Herr Hunner gab den Jugendlichen viele Tipps, wie Sie ihre Haushaltsgründung erfolgreich gestalten können. Zum Beispiel stellte er eine Budgetplanung vor, was das Leben im Elternhaus kostet und welche Kosten auf einen zu kommen, wenn man alles selbstständig bezahlen muss. Der Aha-Effekt war bei vielen im Raum groß.
Zusammenfassend konnten die Schülerinnen und Schüler dem Vortrag viel entnehmen und die Schuldnerberatung in der Praxisklasse leistet einen wichtigen Beitrag zur finanziellen Bildung und unterstützt die Jugendlichen auf ihrem Weg in die Zukunft.
Wir danken Herrn Hunner für seinen aufschlussreichen Vortrag sowie sein Engagement und freuen uns, ihn auch im kommenden Schuljahr wieder einladen zu dürfen.
Die Schuldnerberatung der AWO Mittelfranken Süd kann jeder mit Wohnsitz im Landkreis Roth oder Schwabach kostenfrei, vertraulich und freiwillig in Anspruch nehmen.
Nadja Ahrens (Dipl.-Pädagogin)

ACHTUNG GRENZE! ® – Gewalt beginnt, wo Grenzen überschritten werden

Im April 2024 konnte erneut für die Mittelschule Rednitzhembach das Projekt des Kinderschutzbundes Nürnberg „ACHTUNG GRENZE!®“ für die Schüler*Innen der Klasse 6a durchgeführt werden – die Klasse 6b schließt sich mit weiteren Workshoptagen im Juni 2024 an. Diese Präventionsmaßnahme hat es sich zum Ziel gesetzt den unterschiedlichen Formen von Grenzverletzungen und Gewalt, die Kinder und Jugendliche in ihrem Alltag erleben können, präventiv entgegenzuwirken. Kinder und Jugendliche sollen in diesem Setting gezielt in ihrer Entwicklung zu selbstsicheren, starken Persönlichkeiten unterstützt werden.
Die beiden Fachkräfte Herr Norman Noél und Frau Carina Christian klärten die Schüler*innen unter anderem über die verschiedenen Formen von Gewalt auf und machten ganz praktische Übungen mit den Kindern, um für mehr Sicherheit in kritischen Situationen zu sorgen. Besonders wichtig war den beiden Sozialpädagogen, dass das Selbstbewusstsein der Kinder und Jugendlichen und ihre sozialen Fähigkeiten gestärkt werden. Natürlich wurde auch intensiv darüber gesprochen, wo man sich Hilfe und Schutz suchen kann, wenn man selbst betroffen sein sollte oder jemanden kennt, der Unterstützung benötigt.
Im Vorfeld der Workshoptage wurden den Eltern und Erziehungsberechtigten der 6. Klassen Broschüren zu Verfügung gestellt, um für die Thematik sensibilisiert zu werden und sich fundierte Informationen zum Schutz vor sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche einzuholen. Auch eine Lehrerfortbildung ist Bestandteil des Projektes, sodass auch die Lehrkräfte fachlich geschult werden und wissen, wie sie bei entsprechenden Äußerungen handeln müssen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der folgenden Internetseite: https://www.kinderschutzbund-nuernberg.de/angebote/fuer-einrichtungen/achtung-grenze/. Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle an unseren Kollegen, Herr Noél aus der Mittelschule Abenberg, durch dessen Beteiligung die Umsetzung dieses wertvollen Präventionsprojektes in beiden Schulklassen überhaupt erst möglich ist.

Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen

Betriebsbesichtigung bei OMEGA SORG

Neben den zahlreichen Praktika und Berufsfelderkundungen gehören an der Mittelschule Rednitzhembach auch Betriebsbesichtigungen zur Berufsorientierung. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a und 9PK und ihre Lehrkräfte hatten am 12.03.2024 die Möglichkeit, die Firma Omega Sorg GmbH in Rednitzhembach näher kennenzulernen.
Omega Sorg ist ein stetig wachsender, familiengeführter Lebensmittel-Großhandel, welcher seit über 55 Jahren Kunden aus Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung und Fleischerei beliefert. Am Standort Rednitzhembach bietet das Unternehmen 170 Mitarbeitern einen Ausbildungs- und Arbeitsplatz. Zu Beginn erhielten die Schülerinnen und Schüler allgemeine Informationen zum Unternehmen, den verschiedenen Ausbildungsberufen im gewerblichen sowie im kaufmännischen Bereich und sie konnten durch den gezeigten Imagefilm die Entwicklung der Firma seit der Gründung im Jahr 1966 verfolgen.
Im Anschluss gab es Einblicke in die reale Arbeitswelt. Im Showroom konnten wir die neusten Küchengeräte sehen und (be)greifen bevor wir die Lagerung der Produkte (Food und Non-Food) im Hochregal erlebten.
Die Besichtigung der Tiefkühlabteilung war ziemlich frostig (-22°C), was die Schülerinnen und Schüler jedoch nicht davon abhielt, zum Schluss der Führung das leckere Eis zu verspreisen. Die Unternehmensführung bei Omega Sorg war ein rundum gelungenes und informatives Erlebnis für uns und vielleicht finden die Schülerinnen und Schüler hier ihren Ausbildungsplatz nach der Schulzeit. Auch für Schülerpraktika steht die Firma gerne zur Verfügung.
Wir danken Herrn Lukas Strobel und Herrn Stephan Folk (Ausbildungsbetreuer des Unternehmens) für ihre Zeit sowie die Durchführung der Betriebsbesichtigung.
Dipl.-Päd. Nadja Ahrens
Schulhaus

Achtsamkeitsworkshop

Das neue Jahr startete in der Praxisklasse neben dem 3. Praktikumsblock mit einigen interessanten und erlebnisreichen Workshops für die Schülerinnen und Schüler.
Zum einen besuchte uns Herr Mücke von der Kriminalpolizei Schwabach mit seinem sehr aufschlussreichen Vortrag zum Thema „Drogenprävention“. Zum anderen erlebten die Jugendlichen der 9PK einen vierstündigen Workshop zum Thema „Achtsamkeit“, veranstaltet durch den Kreisjugendring Roth Frau Schmidt. Achtsamkeit ist eine wertvolle Praxis, die im Schulalltag für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler von großer Bedeutung sein kann. Es geht darum, im Hier und Jetzt zu sein, die Aufmerksamkeit auf die Gegenwart zu richten und ohne Wertung zu beobachten.
Gestartet hat der Workshop mit bewusstem Essen von verschiedenen Süßigkeiten (Schokoladenriegel, Karamellbonbon, Gummibärchen). Die Jugendlichen nahmen sich Zeit, die Produkte genau zu betrachten, bewusst auszupacken, zu riechen und langsam zu schmecken.

Auch stand das Atmen im Fokus des Workshops. Achtsames Atmen ist eine wunderbare Möglichkeit, um Ruhe und Entspannung zu finden. Die meiste Zeit atmen wir unbewusst und flach. Im Workshop wurde die Aufmerksamkeit auf die Atmung gerichtet und aufgezeigt, dass bewusstes Atmen: tiefes Einatmen – Pause – Ausatmen – Pause, eine optimale Sauerstoffaufnahme ermöglicht und die Entspannung fördert.

Den größten Teil unserer Zeit widmeten wir uns jedoch dem Thema „Regeln, Respekt, Rangeln und Raufen“.
Wer ist denn nun stärker? Mithilfe von festgelegten Regeln und Spielen konnten die Jugendlichen ihre Körperkraft bewusst einsetzen und dabei aufeinander Rücksicht nehmen. Rangeln und Raufen sind wichtige Aktivitäten, die ihre körperliche und soziale Entwicklung fördern können. Sie können spielerisch ihre Kräfte mit anderen messen und dabei lernen, ihre eigenen Grenzen zu erkennen. Im Schulalltag konnte Raum für ein faires und friedvolles Rangeln und Raufen geschaffen werden.
Abschließend lässt sich sagen, dass es viele einfache Möglichkeiten gibt, um Achtsamkeit in seinem Alltag zu integrieren und so Momente bewusster wahrzunehmen. Wir danken Frau Schmidt vom Kreisjugendring Roth für die verschiedenen erlebnisreichen und bewussten Augenblicke.

(Dipl.-Päd. Nadja Ahrens)

SORSMC: Besuch der Netzwerktagung 2024

Am Donnerstag, den 29. Februar 2024 fand im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg die alljährliche Netzwerktagung zu Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage statt. Auch die Mittelschule Rednitzhembach machte sich auf den Weg und besuchte mit sechs Klassensprecher*innen und der Jugendsozialarbeiterin Frau Christian die diesjährige Veranstaltung.
Warum eine Netzwerktagung?
Der Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bedeutet noch lange nicht, dass an einer Schule kein Rassismus mehr vorkommt. Das Schild, das in den letzten Jahren schon 150 Schulen in Mittelfranken an ihren Türen angebracht haben, ist ein Zeichen dafür, dass sich die Schule auf den Weg gemacht hat, jede Art von Ungleichbehandlung in der Schulgemeinschaft vorzubeugen und dieser aktiv und entschlossen zu begegnen. Einmal pro Jahr sind Schüler*innen und Pädagog*innen aller mittelfränkischen SOR-SMC-Schulen eingeladen, um sich einen Tag lang mit diesem Thema in verschiedenen Workshops und Mitmachstationen zu beschäftigen. Die Tagung 2024 widmete sich verschiedenen Arten von Rassismus und dem Umgang mit Diskriminierung und Rassismus an Schulen.
Die Lesungen, Workshops und Austauschstudios waren sehr vielseitig und so fand jeder Teilnehmende eine spannende Veranstaltung. Als Schule ist es uns wichtig, Kinder und Jugendliche für diese Thematik zu sensibilisieren und Angebote für Information und Austausch zu schaffen. Im Nachgespräch mit den Klassensprecher*innen wünschten sich die Kinder und Jugendlichen ein Schulprojekt zum Thema „Zivilcourage“. Wir nehmen dieses Anliegen ernst und werden hierzu Ideen sammeln. Vielen Dank an alle Schüler*innen, die sich an diesem Tag freiwillig engagiert haben!

Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen

SMV: Courage Coach, leckere Baguettes und blumige Grüße

Die Schüler*innen der Schülermitverantwortung zeigen sich in diesem Jahr sehr engagiert und bereichern mit weiteren Aktionen das laufende Schuljahr.
Kurz vor den Faschingsferien haben sich zwei unserer Klassensprecher*innen dafür entschieden, eine Ausbildung zum Courage Coach zu absolvieren. Im Jugendübernachtungshaus Stockheim am Igelsbachsee trafen sich insgesamt zwölf Kinder und Jugendliche als Vertretungen für die Schulen aus dem Landkreis Roth. An zwei Tagen wurde sich im Rahmen des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ über die Möglichkeiten der aktiven Mitgestaltungsformen zur Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung auseinandergesetzt. Auch die Themen Zivilcourage und Projektmanagement wurden aufgegriffen, sodass sich die aktiven Schüler*innen gegenseitig unterstützen und vernetzen, um Pläne für die zukünftige Gestaltung an den Schulen schmieden zu können. Frau Blauhöfer und Frau Christian werden hierzu mit den beiden Schüler*innen in den Austausch treten und ihnen bei der Umsetzung und Planung engagiert zur Seite stehen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Kreisjugendring Roth, der bei der Finanzierung dieser Ausbildung unterstützt hat!
Des Weiteren bot die SMV den Kindern und Jugendlichen an der Mittelschule Rednitzhembach die Möglichkeit leckere Pizzabaguettes – frisch aus dem Ofen – zu kaufen und versendete anlässlich des Valentinstages blumige Grüße mit kleinen Freundschaft-/Dankes-/ oder Liebesbotschaften. Wir freuen uns über das Engagement unserer Schülerschaft und bedanken uns bei allen Unterstützenden, die immer tatkräftig mithelfen.

Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen

1. Gaudiolympiade

Am Freitag, den 09.02.2024 begrüßte Rektorin Frau Barwig alle Schüler*innen zur 1. Gaudiolympiade an der Mittelschule Rednitzhembach. Dieser Tag stand unter dem Zeichen der 5. Jahreszeit. Die Schüler*innen traten in Mannschaftsteams an und mussten verschiedene Hindernisse überwinden oder Aufgaben als Team meistern. Die Begeisterung war sowohl bei den Schüler*innen als auch bei den Lehrer*innen groß. Am Ende wurden alle Teilnehmer geehrt. „Es ist egal, welchen Platz wir gemacht haben. Es hat heute sehr viel Spaß gemacht“ (M., 5b).

Rednitzhembacher Schüler stellen die
Ergebnisse des FREI DAY vor

Am 7. Februar stellte die achte Klasse der Mittelschule Rednitzhembach die Ergebnisse des sogenannten Frei Day vor. Eingeladen waren neben den Schülerinnen und Schüler auch deren Eltern. Der Frei Day ist ein projektorientiertes Lernformat, in dem sich die Schüler eigene Themenschwerpunkte suchen, die über mehrere Wochen bearbeitet werden. Wichtig ist, dass diese Themen im Rahmen der Bildungsziele für nachhaltige Entwicklung verortet werden. Während des Projektzeitraums teilte sich die 8a in fünf Gruppen auf, die unter anderem die Themen „Armut“, „Gerechtigkeit“ und „Frieden“ bearbeiteten.
Am gemeinsamen Abschlussabend der ersten Phase wurden die Ergebnisse in Form von einer Pinnwand und mit Hilfe von Präsentationen vorgestellt. Eine Gruppe hatte sogar Spenden für die Schwabacher Tafel gesammelt, deren Übergabe noch aussteht. Der begleitende Lehrer Joscha Falck meint dazu: „Es ist schön zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler Themen nach Interesse wählen und dann mit hohem Engagement dabei sind. Beim Frei Day können die Jugendlichen zeigen, was ihnen wichtig ist. Diese Selbstverantwortung möchten wir stärken“. Und so soll es auch nicht bei einem Projektzeitraum bleiben. Die zweite Phase des Frei Day ist bereits geplant und soll nach den Osterferien in mehreren Klassen beginnen.

Vorlesewettbewerb

Am 30. November fand an der Mittelschule Rednitzhembach der Vorlesewettbewerb der 6. Jahrgangsstufe statt. Jede Klasse hatte drei Leser ausgewählt, die ihr Können in zwei Runden beweisen durften. In der ersten Runde lasen sie aus ihrem mitgebrachten Buch vor und in der zweiten Runde bekamen sie einen unbekannten Text.
Während die Jury beriet, gab es ein unterhaltsames Rahmenprogramm. Die Klasse 5b führte ein Gedicht von Erich Kästner vor: „Die Sache mit den Klößen“. Die Schüler spielten das Gedicht mit viel Freude und starkem Ausdruck.
Die Siegerehrung war der Höhepunkt des Wettbewerbs. Die Jury verkündete die Platzierungen und überreichte den Gewinnern Urkunden. Der erste Platz ging an Finya Brehm aus der Klasse 6a. Sie durfte sich über einen großen Applaus und ein Buchgeschenk freuen.
Wir danken der Jury für ihre faire Bewertung und allen Lesern für ihre tolle Leistung.

Simone Blauhöfer

Schokolade genießen und Gutes tun:
Aktionswoche zu Kakao und Kinderrechten

Großartiger Einsatz für soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit in der MS Rednitzhembach

Im Rahmen einer Aktionswoche zum Thema Kakao und Kinderrechte haben Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Rednitzhembach die Gelegenheit genutzt, sich mit den Bedingungen in der Kakaoindustrie auseinanderzusetzen und gleichzeitig Geld für einen guten Zweck zu sammeln.
Die Aktion wurde durch die Jugendsozialarbeiterinnen angestoßen. Zahlreiche Lehrkräfte haben die Thematik im Rahmen ihres Unterrichts behandelt.
Die Schülerinnen und Schüler der SMV haben einen Spendenverkauf organisiert und dabei heiße Schokolade aus Fairem Handel angeboten. Für diese Aktion hat Mittelschule Rednitzhembach 24 Liter frische Vollmilch vom Hofladen Zwingel aus Rednitzhembach erhalten und ca. 2,5 kg Bio Trinkkakao sowie 10 Liter Bio H-Milch von REWE Rednitzhembach bezogen. Der Verkaufserlös wurde zusammen mit anderen Schulen aus dem Landkreis, die an der Aktionswoche teilgenommen haben, an UNICEF gespendet. Insgesamt konnte landkreisweit eine großartige Summe von 1.176 Euro gesammelt werden! Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert, dass sie durch den Verkauf von Schokolade dazu beitragen konnten, das Leben anderer Kinder zu verbessern. In der Pause, an einem kalten und verschneiten Tag, konnten sich die Kinder mit heißer Schokolade aufwärmen. Die Schüler der 6. Klasse halfen beim Ausschank des Kakaos und einige Kinder hatten viel Spaß dabei, mit verschmierten Kakaomündern durch das Schulhaus zu laufen. Ein Schüler bemerkte begeistert: „Das ist sooo lecker. Der Kakao schmeckt ja sogar besser als Zuhause!“
Mit dieser Aktion konnten die Schüler und Schülerinnen der MS Rednitzhembach nicht nur Spaß haben, sondern sich für soziale Gerechtigkeit und nachhaltigen Konsum einsetzen. Die Schule plant, solche Aktionen auch in Zukunft durchzuführen.
Svitlana Kaunzinger
Jugendsozialarbeit an den Schulen

Alle Jahre wieder:
SMV packt fleißig Pakete

Seit mittlerweile acht Jahren wird in der Vorweihnachtszeit an der Grund- und Mittelschule Rednitzhembach die Johanniter Weihnachtstruckeraktion ins Leben gerufen. Viele Kinder, Jugendliche, Eltern und Mitarbeiter*innen des gesamten Schulkomplexes helfen zusammen und packen Pakete für Bedürftige in Deutschland und Osteuropa. 

Die SMV macht hierzu Werbung in den Klassen und klärt über das Projekt auf. Ausgestattet mit Packlisten und Kartons wurden über zwei Wochen hinweg Lebensmittel, Hygieneartikel und Geschenke für Kinder gesammelt. Wichtig war es, sich an die vorgegebene Packliste der Johanniter zu halten, da diese durch ihre jahrelange Erfahrung am besten wissen, welche Hilfsmittel besonders gebraucht werden. Insgesamt wurden fünfzehn Pakete geschnürt, die kurz vor den Weihnachtsferien von einem LKW der Johanniter abgeholt wurden. 

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei der gesamten Schulfamilie bedanken, die ein solch großartiges Ergebnis erst möglich gemacht haben. Mein besonderer Dank geht zudem an meine Kolleginnen Frau Svitlana Kaunzinger und Frau Simone Blauhöfer, die diese Aktion durch ihr Engagement bedeutend begleitet haben.

Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen 

Klassensprechertag

Am 12.10. fand im Jugendhaus von Rednitzhembach („DasWohnzimmer.“) der Klassensprechertag statt. Dabei trafen sich die gewählten Vertreterinnen und Vertreter der Klassen mit der Leiterin der SMV-AG Simone Blauhöfer und Sozialpädagogin Carina Christian, um sich besser kennenzulernen und gemeinsam die Schülermitverantwortung zu gestalten.

 

Der Tag begann mit einigen Geschicklichkeitsspielen, die nur als Gruppe zu meistern waren. Dabei zeigten die Klassensprecher viel Teamgeist, Kreativität und Spaß. Anschließend ging es an die Jahresplanung der SMV. Die Klassensprecher sammelten viele Ideen, wie sie das Schulleben für alle Schülerinnen und Schüler attraktiver machen können. Sie können sich auf einige spannende Aktionen freuen, die in den nächsten Monaten umgesetzt werden sollen.

Ein weiteres Thema war die Entwicklung von gemeinsamen Sozialzielen für die Schule. Die Klassensprecher diskutierten darüber, wie sie ein gutes Miteinander fördern und Konflikte vermeiden oder lösen können. 

 

Der Klassensprechertag endete mit einem gemeinsamen Pizzaessen, bei dem sich alle noch einmal austauschen und stärken konnten. 

 

Simone Blauhöfer

 

 

Ankommen in der Mittelschule Rednitzhembach

Die Klassen 5a und 5b erlebten gemeinsam einen besonderen Wandertag. 

Im Vordergrund stand nicht, viele Kilometer zu machen, sondern als Klassen zusammenzufinden, um gut in das neue Schuljahr zu starten.

Und so ging es mit den Klassenlehrerinnen Frau Engelhardt, Frau Enzenberger und Frau Albero los Richtung Kunstweg. Tatkräftige Unterstützung erhielt die Gruppe von den Jugendsozialarbeiterinnen der Schule – Frau Christian und Frau Kaunzinger.

Auf spielerische Art lernten die Kinder sich untereinander kennen und zeigten ihr Durchhaltevermögen bei verschiedenen Spielen, die Teamgeist und Koordination verlangten. Bei strahlendem Sonnenschein war die Stimmung wunderbar und zum Abschluss tobten sich alle nochmals auf dem tollen Spielplatz bei der Feuerwehr aus.

 

Glücklich wurde dann der Heimweg angetreten und einige Füße schmerzten trotzdem – aber das war es wert.

 

Petra Engelhardt

BÜROZEITEN

MITTELSCHULE REDNITZHEMBACH

Mo. – Do. von 7.30 bis 14.30 Uhr
Fr. von 7.30 bis 13.00 Uhr

sekretariat@schule-rednitzhembach.de

Telefon: 09122 – 63 59 93

WÄHREND DER FERIENZEIT

Bei wichtigen schulischen Anliegen
während der Ferienzeit, wenden Sie sich bitte
an die Staatlichen Schulämter im Landkreis
Roth und der Stadt Schwabach.

Telefon: 09171 – 81 41 70

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