SCHULLEBEN
2019/2020

Bayerischer Umweltminister ehrt Mittelschule Rednitzhembach als Umweltschule in Europa

Thorsten Glauber zeichnete 164 Schulen aus der Oberpfalz, aus Niederbayern und Teilen Mittelfrankens für ihre Umwelt-Projekte aus
Regensburg/Hilpoltstein, 25.11.2019 – In der zweiten von drei Auszeichnungsveranstaltungen überreichte der Bayerische Umweltminister Thorsten Glauber den erfolgreichen Schulen die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule für das Schuljahr 2018/2019“ im Goethe-Gymnasium in Regensburg. Der bayerische Umweltminister betont, dass junge Menschen gebraucht werden, um unsere Umwelt zu schützen und den Klimawandel erfolgreich zu bewältigen. Denn nur wenn alle zusammenarbeiten können die Herausforderungen des Klimawandels gemeistert werden. Die Schüler seien ein Vorbild, deren Engagement Mut macht.

Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule
Die Auszeichnung erhalten Schulen, die innerhalb eines Schuljahres an zwei Projekten zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit arbeiten und dabei zeigen, wie sie durch Verhaltensänderungen sowie konkrete Umsetzungsmaßnahmen an ihrer Schule zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt beitragen.

Projekte „Plastik und Meer“ und „Friday for Future“ an der Mittelschule Rednitzhembach
In einem ersten Projekt setzten sich Schülerinnen und Schüler in Kooperation mit dem Mobilen Erfahrungsfeld der Sinne aus Nürnberg mit dem Thema Plastik und Meer auseinander. An zwei Tagen wurden die Risiken und Folgen des unkontrollierten Wegwerfens von Plastikmüll besprochen. Diese Aktion war auch Anstoß für die Einführung der „Gelben Säcke“ in den Klassenzimmern, denn die Schülerinnen und Schüler wollten ganz konkret in der Schule etwas bewirken.

Die Idee für einen Umweltprojekttag entstand im Anschluss an die Aktion „Plastik und Meer“. Lehrer und Schüler entschieden, eine Umwelt-Projektwoche durchzuführen. Die Klassenverbände wurde in dieser Woche aufgelöst und die Schülerinnen und Schüler recherchierten, analysierten und produzierten zu selbst gewählten Schwerpunkten aus den Bereichen Artenschutz, Recycling und Nachhaltigkeit. Die Ergebnisse in Form von Mitmachaktionen und Präsentationen wurden im Rahmen eines Sommerfests der Öffentlichkeit vorgestellt.
Schulen, die schon länger dabei sind, verankern so zunehmend Nachhaltigkeitsaspekte im Schulleben. Eine Jury aus Vertretern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des LBV als Koordinator dieser Auszeichnung entscheidet über die Vergabe des Titels.
Die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“ wird jeweils für ein Schuljahr vergeben. Die Mittelschule Rednitzhembach ist nun schon im zweiten Jahr mit dabei, um das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit konsequent ins Schulprofil einzubauen.

Weihnachtliche Bastelaktion
in der OGS

Zum Beginn der kalten Jahreszeit luden die Mitarbeiterinnen der OGS zum gemeinschaftlichen Basteln ein. Weihnachtskarten in den unterschiedlichsten Farben, verschiedensten Motiven und Dekorationen wurden fleißig gestaltet und mit liebevollen Weihnachtswünschen und/oder –grüßen beschriftet. Für Frau Claudia Mayer und Frau Erika Scharinger war dies auch ein besinnlicher Moment, um mit den Kindern das bisherige Jahr zu reflektieren und die Vorfreude auf die Weihnachtsfeiertage anzuheizen. Für die kommende Zeit stehen für die Kinder und Jugendlichen eine Auslosung von Wichtelgeschenken auf dem Plan sowie weitere Bastelaktionen und eine kleine Adventsfeier zum Jahresabschluss.

Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen

Projekt Betrieb und Schule:

Schnuppertag bei Heidelberger Beton Franken GmbH

Am Freitag, 15.11. waren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a im Rahmen der Berufsorientierung bei den Firmen Heidelberger Beton GmbH, Werk Wendelstein, und Xaver Schalk Bau-GmbH & Co. KG zu Besuch.
Um den Jugendlichen Ausbildungsberufe rund um den Werkstoff Beton nahezubringen, bot der BIV (Bayerischer Industrieverband Steine und Erden) einen Praxistag für Schulklassen an.
Äußert engagiert und freundlich wurde den Schülern in Kleingruppen bei Heidelberger Beton in Wendelstein vieles rund um Beton gezeigt. In der Schaltzentrale durften manche Schüler die Computer bedienen. Auf den Bildschirmen verfolgten sie gespannt, wie die verschiedenen Rohstoffe dem Mischer zugeführt wurden. Auch dieser wurde besichtigt, natürlich nur von außen, etliche Sicherungen verhindern, dass Unfälle passieren können. Wir haben erfahren, dass die vier benötigten Rohstoffe (Sand, Split, Kies und Zement) alle aus der Region kommen. Im kleinen Labor zeigte man uns, wie die Qualitätsprüfung für Beton aussieht: es werden kleine Würfel (10 x 10cm) gegossen. Um eine hohe Qualität zu erreichen, muss so viel Luft wie möglich „rausgerüttelt“ werden.
Wir erfuhren auch, dass die Firma Heidelberger Beton verschiedene Ausbildungsberufe anbietet:
  • Verfahrensmechaniker
  • Industriekaufmann
  • Betonpumpenmaschinist
Der Betonprüfer ist ein eigener Ausbildungsberuf, aber kann in einer vierwöchigen Zusatzausbildung zum Verfahrensmechaniker dazugelernt werden.
In den Räumen des Bauunternehmens Schalk baute Herr Zuber, ein extra aus Oberbayern angereister Betonkünstler, Arbeitsplätze für die Schüler auf. Dort konnten sie dann selbstständig Beton mischen und anrühren, eine Form stecken und den flüssigen Beton eingießen. Vorher mussten die Kinder das grammgenaue Mischverhältnis ihrer Rohstoffe ausrechnen. Jeder Arbeitsvorgang wurde natürlich vorher genau an einem Beispiel erklärt. Nach dem Trocknen hielt jeder Schüler einen selbst gegossenen Kerzenhalter aus Beton (inklusive Teelichter) in den Händen.
Ganz toll fand die Klasse natürlich auch die Versorgung mit Backwaren und Getränken!
Vielen herzlichen Dank nochmal, auch im Namen der achten Klasse, an alle Beteiligten für diesen interessanten und kurzweiligen Vormittag!
Monika Schöbel, Klassleitung

WenDo – Gewaltprävention für Mädchen
in der Mittelschule Rednitzhembach

Im Oktober wurde ein Selbstsicherheitstraining zur geschlechtsspezifischen Gewaltprävention „WenDo“ für Mädchen ab 14 Jahren an der Mittelschule Rednitzhembach durchgeführt. Finanziert wurde dieses Projekt in Höhe von 500 Euro vom „ZONTA Club Fränkisches Seenland“.
Die Bezeichnung WenDo stammt aus dem Japanischen und bedeutet „Weg der Frauen“. Das WenDo-Training soll Frauen und Mädchen dabei unterstützen, mehr Selbstvertrauen und Selbstsicherheit zu erlernen. Initiiert wurde das Projekt durch die Jugendsozialarbeiterin Svitlana Kaunzinger, die gemeinsam mit der Sozialpädagogin und Trainerin Katharina Schulz vom Verein „AURA Nürnberg e.V.“ das Training durchgeführt hat. AURA Nürnberg e.V. ist ein gemeinnütziger Verein der zum Ziel hat, Frauen und Mädchen zu befähigen, sich vor unterschiedlichen Formen von Gewalt zu schützen und ihr Sicherheitsgefühl zu stärken.
Teilnehmerinnen waren sieben Mädchen aus den 8. und 9. Klassen sowie der Deutschklasse, die sich für diese auf freiwilliger Basis stattfindende schulische Ergänzungsmaßnahme beworben hatten. In rund fünf Stunden wurden unter anderem von den Mädchen selbst erlebte kritische Alltagssituationen besprochen und ausgewählt. Hierzu wurden gemeinsam Verhaltenslösungen erarbeitet und spielerisch geübt und reflektiert. In den Trainingssituationen erlernten die Schülerinnen, wie sie sich richtig in verschiedensten Problemlagen verhalten sollten. Auch Selbstverteidigungstechniken wurden anschaulich vermittelt und geübt, um die Mädchen auf Notsituationen vorzubereiten. Als Ergänzung wurden Broschüren mit wichtigen themenbezogenen Informationen an alle Teilnehmerinnen verteilt.
Die Rückmeldungen der Mädchen waren durchweg positiv, da ein Angebot durchgeführt wurde, für welches ein großer Bedarf gesehen wurde. Jede der Teilnehmerinnen konnte über eigene negative Erfahrungen oder über Erlebnisse aus dem persönlichen Umfeld berichten. Insgesamt sind die Schülerinnen gestärkt aus dem Kurs gekommen und es wurde auch von den Lehrkräften ein Bedarf an der regelmäßigen Weiterführung dieser Maßnahme zurückgemeldet. Für die Übernahme der Kosten vom ZONTA Club Fränkisches Seenland zur Durchführung dieser Maßnahme, sind wir sehr dankbar und hoffen auch zukünftig auf eine weitere Zusammenarbeit.

Svitlana Kaunzinger Dipl. Soz.-päd., Jugendsozialarbeit an Schulen

Drogenprävention in der 9PK

Herr Mücke von der Kriminalpolizei in Schwabach besuchte am 06.11.2019 die 9PK für zwei Schulstunden, um mit der Klasse über Sucht und illegale Drogen zu sprechen.

Der Workshop begann mit einem dramatischen Beispiel über eine Autofahrt unter Drogeneinfluss hier in der Region. Die Bestürzung darüber war der Klasse anzumerken. Aber sie setzte den Workshop gleich zu Beginn in das richtige Licht. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern zu verdeutlichen, welchen Gefahren sie sich durch den Konsum illegaler Drogen aussetzen. Drogenkonsum bringt gesundheitliche Beeinträchtigungen mit sich, führt zu strafrechtlichen Konsequenzen und im schlimmsten Fall endet er tödlich.
Viel Wissen vermittelte Kriminalhauptkommissar Mücke über neue psychoaktive Substanzen, sogenannte „legal highs“, die es unteranderem als Kräutermischungen oder als Zusatz für Shihas zu kaufen gibt und die sehr gefährlich sind. Durch die rege Beteiligung der Schülerinnen und Schüler und den Berichten aus der praktischen Polizeiarbeit von Herrn Mücke wurden es ein kurzweiliger Vormittag.
Vielen Dank dafür an Herrn Mücke.

Julia Barnscheidt, Dipl. Soz.-päd.

Sexualpädagogischer Workshop in der 9PK

Am 23.10.2019 besuchte Frau Stettner vom Gesundheitsamt Roth die Klasse 9PK, um mit dieser einen sexualpädagogischen Workshop durchzuführen.
Neben der Wissensvermittlung anhand von anschaulichen Materialien zu den Themen Verhütung, weiblicher Zyklus und Schwangerschaft ging es in dem Workshop auch um die sexuelle Selbstbestimmung der Schüler und Schülerinnen. Wir beschäftigten uns mit der Frage welches Verhalten von Personen in Ordnung ist und welches nicht. Macht es einen Unterschied ob ein Bekannter oder ein Fremder sich so verhält? Und empfinden wir alle gleich? Zudem besprachen wir den Umgang von Sexualität in Bezug auf die neuen Medien. Durch die vielen Fragen und das Einbringen eigener Erlebnisse zeigte die Klasse großes Interesse an den Themen. Durch den Workshop wurden Wissenslücken gefüllt und zum Nachdenken angeregt.
Vielen herzlichen Dank nochmal an Frau Stettner für den informativen und spannenden Tag.

Julia Barnscheidt, Dipl.-Soz.-päd.

Teamprojekt der 9PK
„Car-Wash“

Auch in diesem Jahr verwandelte sich der Lehrerparkplatz wieder in eine „mobile Autowaschanlage“. Das Angebot sein Auto reinigen zu lassen wurde von dem Lehrerkollegium dankend angenommen. Vielen Dank für diese tolle Unterstützung. Beim Ausräumen, Saugen, Scheibenputzen, etc. war Teamarbeit gefragt und wir lernten einiges über das Arbeitsverhalten der Klasse kennen. Wer packt fleißig mit an? Wer hält sich eher im Hintergrund? An zwei Vormittagen reinigten die Schüler der 9PK insgesamt zwölf Autos. Die Aktion war zudem ein tolles Sozialkompetenztraining und die Klasse kann stolz auf ihre Leistung sein.

Julia Barnscheidt, Dipl.-Soz.-Päd.

Besuch der Deutschklasse im Wasserwerk Rednitzhembach

Wasser ist unser wichtigstes Gut. Deshalb ist es wichtig, dass Schüler früh genug zum Thema „Sauberes Wasser“ sensibilisiert werden. Die Mittelschule Rednitzhembach ist Umweltschule. Das bedeutet, dass alles, was mit der Umwelt zu tun hat, eine besondere Bedeutung im Schulunterricht hat.
Im Rahmen der Umwelterziehung besuchten Schüler der Deutschklasse bereits das kleine Waserkraftwerk in der Kuhr´schen Mühle und die Kläranlage in Rednitzhembach und wissen jetzt wieviel Energie die Regnitz bringen kann und wie aufwändig es ist, das Wasser wieder sauber zu machen.
Diesmal erkundeten sie das Wasserwerk in Rednitzhembach, um zu erfahren, wie das Wasser in unsere Häuser kommt. Wie jedes Mal, lernten sie zuerst im Fachunterricht, was ein Wasserwerk ist. Es ist aber immer spannend selber zu sehen, wie das Ganze tatsächlich funktioniert.
Der Wasserwerkleiter Alfred Dößel hatte bereits mehrfach Schüler aus der Deutschklasse zu Besuch und konnte mit einfachen Worten auch die komplizierten Vorgänge erklären. Die vielen Fragen der Schüler zeigten, wie interessiert sie waren: Wie funktioniert Sauerstoffanreicherung? Wie oft wird das Wasser geprüft? Wieviel Wasser wird in den warmen Tagen verbraucht? Wird dieses wertvolle Trinkwasser auch für Gartengießen genutzt? Herr Dößel beantwortete bereitwillig alle Fragen der Schüler.

Irina Spahl, Päd. Fachkraft

Sozialkompetenztraining der Klasse 7a

„Sind Sie hier, weil wir keine sozialen Kompetenzen haben?“, lautete die erste Frage eines Schülers an Frau Nees vom Kreisjugendring Roth.

Woraufhin die Expertin für Sozialkompetenztraining erwiderte: „Nein, ich bin mir absolut sicher, dass jeder von euch soziale Kompetenzen hat. Heute bin ich hier, um diese noch mehr zum Vorschein zu bringen und mit euch zusammen einen wichtigen Schritt für eure Klassengemeinschaft zu gehen.“. Bei milden Temperaturen und Sonnenschein ging es daher auch prompt in den Pausenhof, wo die Schülerinnen und Schüler in sechs verschiedenen Spielen ihren Fähigkeiten auf den Zahn fühlen konnten.
Um alle Aufgaben zu meistern, galt es daher als Klasse zu überlegen, wie sich jeder vorteilhaft einbringen kann, damit die Herausforderungen überwunden werden können. Die Klasse 7a kam folglich zu dem Schluss, dass Absprachen, Ehrgeiz, Respekt und Ruhe zentrale Themen dieses Trainings sind. Außerdem ist es wichtig, dass alle an einem Strang ziehen und man gegenseitig aufeinander achtet. Das bedeutet auch, dass man zuhört, eigene Ideen einbringt und sich selbst auch einmal zurücknimmt. Bei einem Seilspiel wurden diese wichtigen Eigenschaften besonders auf die Probe gestellt, woran die Jugendlichen schwer zu knabbern hatten. Auch wenn diese eine Challenge nicht gemeistert wurde, so kapitulierten die Schülerinnen und Schüler nicht und akquirierten ihre restlichen Energiereserven für eine letzte Herausforderung, die schließlich erfolgreich abgeschlossen wurde.
Wir bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich bei Kreisjugendring Roth sowie Frau Nees, die uns dieses wichtige Training ermöglicht haben. Die Klasse 7a wurde in diesem Schuljahr frisch zusammengesetzt und steht nun in den Startlöchern für ihren Weg zum Abschluss. Wir hoffen, dass sich die Jugendlichen nun besser kennenlernen konnten und dass die eine oder andere Erfahrung aus diesem Tag für die Zukunft genutzt wird.

Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen

Deutschklasse besucht die Kläranlage Rednitzhembach

Die Mittelschule Rednitzhembach ist seit 2018 „Umweltschule in Europa. Das heißt, dass in Alltag und im Unterricht Umweltwerte immer wieder aufgegriffen und gelebt werden.
Die Schüler der Deutschklasse, die erst vor einigen Monaten nach Deutschland kamen und zuerst Deutschkenntnisse erwerben müssen, um danach in den Regelklassen weiter zu lernen, eignen sich diese Werte ebenso an. Sie trennen Müll zu Hause und in der Schule, sie diskutieren die weltweite Problematik des Plastikmülls im Rahmen des Unterrichts.
Der Besuch der Kläranlage stellte ein weiteres Steinchen im Mosaikbild der umweltbewussten Erziehung in der Schule dar. Selbstverständlich ist der Spracherwerb das oberste Ziel bei allen Maßnahmen, deshalb haben sich die Deutschklassenschüler gut vorbereitet. Das Thema Wasser und Abwasser steht im zwar Lehrplan der Grundschule in Bayern, da die Schüler der Deutschklasse ihre Grundschulzeit in anderen Ländern absolviert haben, werden diese Kenntnisse jetzt nachgeholt. Was ist Abwasser? Wie kann jeder von uns die Aufgabe der Kläranlagen erleichtern, das Wasser wieder sauber zu machen? Welche Putzmittel sind umweltschonend? Wie läuft es ab bei uns in den Küchen beim Kochen, Braten und Abspülen? Viele Themen wurden im Unterricht angesprochen. Die Mitarbeiter der Kläranlage Ludwig Jank und Michael Strauß zeigten den Schülern alle Reinigungsphasen, die es ermöglichen das klare und von Phosphaten freie Wasser in die Rednitz abzuleiten. Sie erklärten den Schülern in einfachen und kurzen Sätzen die komplizierten chemischen und physikalischen Reinigungsprozesse. Die Schüler waren überrascht, wie nahezu steril die Kläranlage aussah und dass fast kein Geruch vom Abwasser zu spüren war.

Irina Spahl, Päd. Fachkraft

Deutschklasse besuchte Wasserkraftwerk und das Heimatmuseum in der Kuhr´schen Mühle

Die Schüler der Deutschklasse der Mittelschule Rednitzhembach konnten entdecken, dass sich in nächster Nachbarschaft ihrer Schule nicht nur ein „echtes“ Wasserkraftwerk befindet, sondern auch ein tolles Heimatmuseum existiert.
Die Eheleute Bauer, Besitzer der Anlage, haben seit einigen Jahren die Notwendigkeit erkannt materielle Zeitzeugen zu sammeln, aufzubewahren und den Besuchern zu zeigen. Spannend war dieser Besuch für die Schüler der Deutschklasse, wo Kinder, die erst vor kurzem nach Deutschland gekommen sind, die deutsche Sprache lernen, um später am Unterricht in Regelklassen teilnehmen zu können. Ganz begeistert lauschten sie den Erläuterungen der Gastgeber. Norbert Bauer führte durch das wasserbetriebene Kleinkraftwerk und berichtete leidenschaftlich über die einzelnen Details. Überrascht nahmen die Schüler wahr, dass diese relativ kleine Anlage den Strombedarf von 160 Haushalten decken kann. Sonja Bauer führte die Schüler durch das Heimatmuseum, beantwortete Fragen zu den zahlreichen Exponaten, die alle aus Rednitzhembach stammen und informierte über das Gebäude aus dem Jahr 1879 und die ganze Anlage, die unter Denkmalschutz steht. Sie erläuterte außerdem, dass der Ortsteil Plöckendorf vor 140 Jahren aus 13 Häusern bestand und fast alle diese Häuser heute noch erhalten sind.
Das war Deutsch-, Physik-, und Geschichtsunterricht zugleich für die Schüler, von denen die meisten erst seit weniger als einem Jahr in Deutschland leben. Gleichzeitig bot dieser Besuch auch eine hervorragende Möglichkeit, auf völlig entspannte Art und Weise jede Menge über die Menschen, ihre Kultur und ihr Leben in Rednitzhembach mitzubekommen
Irina Spahl, Päd. Fachkraft

9a beim Bouldern in Nürnberg

Am Donnerstag, den 26.09.2019, fand unser alljährlicher Wandertag statt. Für die Klasse 9a ging es mit dem Zug vom Bahnhof Rednitzhembach nach Nürnberg in die Boulderhalle E4. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Spaziergang um den Dutzendteich. Dort machten wir unser erstes Klassenfoto dieses Jahres.
An der Boulderhalle angekommen, bekamen wir eine Einweisung und Spezialschuhe, bevor wir uns an den Kletterwänden austoben durften. Bouldern ist Klettern in Absprunghöhe, erfordert keine Vorkenntnisse und ist als ehemaliger Trendsport mittlerweile etabliert. Die eigenen Grenzen auszuprobieren zu können war sehr spannend und hat sehr viel Spaß gemacht.  Der Ausflug kann anderen Klasse sehr empfohlen werden. 
Michelle Waldmann, 9a

Klassenausflug der Praxisklasse 9PK zur Freiwilligen Feuerwehr Rednitzhembach

Einen Wandertag der etwas anderen Art und Weise, erlebte die 9PK am 04.10. bei der Freiwilligen Feuerwehr Rednitzhembach.
Alfred Dößel, der 1. Kommandant, brachte den Jugendlichen durch praktische Beispiele die Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr nahe. Diese zeigten ihr Interesse durch viele Nachfragen. Neben der Informationsvermittlung, zum Beispiel über die verschiedenen Einsätze, konnten die Schüler und Schülerinnen die Feuerwehr auch hautnah erleben. Schutzhelme wurden ausprobiert sowie das Sitzen in der Fahrerkabine. Besonders beeindruckt waren die Jugendlichen von der Schutzkleidung, die für einige Sekunden vor extremen Temperaturen bis zu 1200 Grad Celcius schützt.
Vielen herzlichen Dank nochmal für die kurzweilige Zeit bei der Freiwilligen Feuerwehr. Im Anschluss hatten wir viel Spaß bei der Minigolfanlage in Rednitzhembach. Auch hierfür vielen Dank, dass diese extra für die 9PK geöffnet wurde.
Julia Barnscheidt. Dipl. Soz.-päd.

Spendenaufruf
Sozialfond

für die Grund- und Mittelschule Rednitzhembach

Liebe Rednitzhembacherinnen und Rednitzhembacher,
wie auch in den vorhergehenden Jahren ruft die Jugendsozialarbeit der Grund- und Mittelschule Rednitzhembach zur Spendensammlung für den Sozialfond „Essen für alle“ auf. Durch die gesammelten Gelder werden bedürftige Familien unterstützt, die aufgrund ihrer momentanen Situation nicht in der Lage sind den vollen Preis für ein warmes Schulmittagessen zu bezahlen und keine Leistungen von Seiten des Amtes beziehen. Seit August 2019 gibt es eine neue gesetzliche Regelung, die besagt, dass alle Bezieher des Bildungs- und Teilhabepakets keinen eigenen Beitrag mehr für das Schulmittagessen bezahlen müssen. In Absprache mit dem 1. Bürgermeister Herrn Spahl und Hauptamtsleiter Herrn Helmrich zieht nun auch der Sozialfond „Essen für alle“ bei dieser neuen Regelung nach und ermöglicht den finanzschwachen Familien ohne staatliche Unterstützung ein kostenloses Schulmittagessen. Um diese niedrigschwellige und anonyme Hilfeleistung auch in Zukunft zu sichern, benötigt die Jugendsozialarbeit der Grund- und Mittelschule Rednitzhembach Spenden, um langfristig allen Schülerinnen und Schülern ein warmes Mittagessen zu gewährleisten.

Möchten auch Sie bedürftigen Familien helfen, dann spenden Sie Ihren Wunschbetrag auf das unten angegebene Konto der Gemeinde Rednitzhembach:

Sparkasse Mittelfranken-Süd Kontoverwaltung: Christine Tosch
IBAN: DE86 7645 0000 0000 1958 00
BIC: BYLADEM1SRS

Ich versichere Ihnen, dass die Spende zu 100 % für den genannten Zweck verwendet wird.

Bei Spenden bis 200,00 € und dem Vermerk Spende für Jugendsozialarbeit/Mittagstisch gilt der Überweisungsbeleg als Spendenquittung.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Carina Christian, Jugendsozialarbeit an Schulen

Schülersprecher

Nils Werner / 7a
2. Schülersprecher

Celina Thurner / 9PK
1. Schülersprecherin

Mihai Toboi / 9a
3. Schülersprecher
Joscha Falck
Vertrauenslehrer

Betriebsbesichtigung der 9PK
bei MEMMERT in Büchenbach

Am 24.09.2019 hatten wir die Möglichkeit einen Einblick in die Produktion einer der weltweit führenden und innovativsten Hersteller von Temperiergeräten zu gewinnen.
Die Firma MEMMERT in Büchenbach ist ein Familienunternehmen, das mittlerweile seit über 65 Jahren in dritter Generation, Laborgeräte herstellt. Nicht nur die professionelle und interessante Führung durch die moderne Produktionshalle, sondern auch die sympathische Atmosphäre vor Ort, haben die Betriebsbesichtigung zu einem erfolgreichen Ausflug werden lassen. Besonders beeindruckt hat uns eine Wasserstrahlschneidemaschine, die durch enormen Druck in der Lage ist, fast alle Materialien zu schneiden. Auch wenn sich die Anreise etwas schwierig gestaltete und wir einen längeren Fußmarsch in Kauf nehmen mussten, hat sich die Betriebsbesichtigung auf jeden Fall gelohnt. Einige Schüler der 9PK haben Interesse an den Ausbildungsberufen der Firma MEMMERT gefunden und möchten sich dort für ein Praktikum bewerben.
Julia Barnscheidt. Dipl. Soz.-päd.

Die OGS zeigt Einsatz gegen Müll

Trotz kühler Temperaturen bei Wind und leichtem Nieselregen engagierten sich die Schülerinnen und Schüler der offenen Ganztagsbetreuung am Mittwoch, den 25. September 2019 für ein besseres Wohlfühlklima auf dem Grund- und Mittelschulpausenhof und sammelten in nur wenigen Minuten knapp zwei Kilo Müll auf. Dabei waren sich alle Beteiligten nicht zu schade, um auch unter Bänken, Sträuchern und zwischen Laubblättern zu wühlen und den herumliegenden Müll zu entsorgen.

Die Betreuungskräfte, Frau Claudia Mayer und Frau Erika Scharinger, initiierten diese Aktion und belohnten die fleißigen Helfer mit einer gesunden Stärkung aus verschiedensten Leckereien. Besonders auffällig war, dass vor allem kleine Plastikverpackungen von diversen Gummibärchen, Kräckern oder Wurstsorten auf dem gesamten Pausenhof liegen blieben.
Die fleißigen Helferinnen und Helfer würden sich freuen, wenn ihre Mitschüler in Zukunft ein bisschen mehr auf ihre Umwelt achten und dass auch in die Pausenbrotboxen ein paar weniger Verpackungen ihren Platz finden würden. Mit Hinblick auf das kommende Schuljahr sind schon weitere Müllsammelaktionen geplant, wobei hier auch wieder auf die gewogene Abfallmenge geachtet werden soll. Wir sind gespannt auf das Endergebnis und freuen uns darüber, einen kleinen Beitrag für unsere Umwelt zu leisten.
Carina Christian,
Jugendsozialarbeit an Schulen

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