"
SCHULLEBEN"






SCHULLEBEN 2016/2017
MITTELSCHULE REDNITZHEMBACH

BESUCH IM KINDERMUSEUM

Am Montag, den 12.12.16 gingen wir mit der Klasse 6b in das Kindermuseum nach Nürnberg. Wir haben verschiedene Forschermethoden zum Fach PCB ausprobiert. In vier Gruppen haben wir dann Stoffe verschiedenen Bereichen zugeordnet: Unbelebte Natur, Pflanzen, Tiere oder künstliche Sachen. Anschließend haben wir diese Dinge dann untersucht, ob sie magnetisch sind, ob sie schwimmen, ob sie leiten, wie schwer sie sind oder ob sie hart oder weich sind.

Es gab eine Art Mini Dschungel in der Mitte des Raumes mit Echsen (Bartagame), die man auch streicheln konnte. Am Ende haben wir gesehen, wie die Bartagame mit Heuschrecken gefüttert wurden. 

Das war lustig. Es war toll, etwas über die Stoffe zu erfahren. Mal was Anderes wie Schule (besser halt) ☺ Nachdem wir fertig waren, sind wir noch zum Christkindlesmarkt gegangen. Made by Jonas ☺, Kl.6a

Mobirise

Tabakprävention 

Tabakprävention an der Mittelschule Rednitzhembach

In der Woche vom 12.12.2016 – 16.12.2016 konnten insgesamt fünf Schulklassen der Mittelschule Rednitzhembach am Präventionsprojekt „krass – Was Du über Rauchen vielleicht noch nicht wusstest“ teilnehmen.

Die vom Jugendamt Nürnberg konzipierte Wanderausstellung richtet sich an Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 – 14 Jahren und vermittelt den Kindern Anreize erst gar nicht mit dem Rauchen anzufangen, einen Einstieg hinauszuzögern oder über einen Ausstieg nachzudenken. Die Informationen werden den Schülern kompakt in Form von 12 Tafeln vermittelt und durch viele Anschauungsmaterialien und kleine Mitmachaktionen spielerisch und kindgerecht aufgearbeitet. Während der Ausstellung werden verschiedenste Themengebiete angesprochen, die sich von der Geschichte des Tabaks, dem Bezug zur Kinderarbeit, der Rodung der Tropenwälder über Informationen zu den Inhaltsstoffen einer Zigarette, dem Verlauf einer typischen Raucherkarriere bis hin zu Fakten rundum Shisha, E-Zigarette und Co. erstrecken.

In kleinen Gruppen hatten die 5. bis 7.-Klässler für jeweils 1,5 Stunden die Möglichkeit sämtliche Fragen über das Rauchen zu stellen. Auch der 1. Bürgermeister, Herr Jürgen Spahl, besuchte die Ausstellung und verschaffte sich einen Eindruck über den Aufbau, sowie den Inhalt der einzelnen Stationen. In Form einer kleinen Abschlussrunde durfte jeder Schüler zudem ein kurzes Feedback zu seinen Eindrücken geben und erhielt eine Broschüre mit allen wichtigen Informationen. Als äußerst alarmierend ist noch zu erwähnen, dass das Thema Passivrauchen, sowie der Konsum von Zigaretten im Familien- und Freundeskreis der Kinder einen hohen Stellenwert einnahmen. Natürlich wurden die Schüler auch hier hinsichtlich möglicher Lösungsansätze und Interventionsmaßnahmen informiert.

Abschließend gilt mein besonderer Dank der Sozialpädagogin Ursula Betz, welche uns die Ausstellung kostengünstig zur Verfügung stellte, sowie dem Förderverein Rednitzhembach, der für die komplette Finanzierung aufkam. Herzlichen Dank, dass Sie mich bei der Durchführung des Projektes unterstützten!

Carina Christian
(Jugendsozialarbeiterin an der Grund- und Mittelschule Rednitzhembach) 

Schülerlotsenehrung
an der Mittelschule Rednitzhembach


In diesem Jahr wurde den Schülerlotsen der 7. und 8. Klasse von Polizeihauptmeisterin Ulrike Schuster und Bürgermeister Jürgen Spahl Anerkennung und Lob für ihre Dienste übermittelt. Nach ersten Dankesworten von Schulleiterin Andrea Droglauer bedankte sich Herr Spahl im Namen der Gemeinde und sagte der Lotsengruppe wieder die Finanzierung ihrer Abschlussfahrt im Sommer zu. Als besonders lobenswert stellte er heraus, dass sich die aktiven Schülerlotsen für ihre Mitschüler engagieren. Eine Urkunde über diesen freiwilligen Dienst wirke sich zudem bei einer zukünftigen Bewerbung positiv aus. Polizeihauptmeisterin Schuster betonte, dass die mitgebrachten Kinogutscheine bei Weitem nicht ausreichen würden, um eine angemessene Wertschätzung für den Schülerlotsendienst ausdrücken zu können.


Monika Schöbel
(Schülerlotsenbetreuerin)

Mobirise

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Auch in diesem Jahr nahmen die zwei 6. Klassen am jährlichen Vorlesewettbewerb teil. Am 8.12. traten jeweils die zwei Klassensieger gegeneinander an. In der Mensa stellten Maxima Franz (6a), Benedikt Schedel (6a), Michelle Rehberg(6b) und Gudrun Kramer (6b) zuerst ihre ausgewählten Bücher kurz vor, um anschließend ca. 3 Minuten daraus vorzulesen. Die Klassen 5a, 6a und 6b lauschten aufmerksam den Leseproben aus „Die 3 Fragezeichen“, „Ponyherz“, „Das Spiegellabyrinth“ und „Das Phantom der Schule“. Die Wertung übernahmen diesmal Andrea Droglauer, Schulleiterin, Carina Christian, Sozialpädagogin, Monika Schöbel, Lehrerin und Joscha Falck, Lehrer. Nach dem geübten eigenen Text mussten die vier Kinder noch einen kurzen Aus-schnitt eines unbekannten Buches vorlesen. Sie bekamen dafür das Buch „Jens-Peter und der Unsichtbare“ von Klaus-Peter Wolf vorgelegt. Am Ende hatte es die Jury richtig schwer und es kam tatsächlich zu einem „Stechen“ zwischen Michelle Rehberg und Gudrun Kramer. Dieses konnte dann am Ende ganz knapp Michelle für sich entscheiden. Sie wird beim Kreisentscheid die Mittelschule Rednitzhembach vertreten. Alle vier Klassensieger bekamen eine Urkunde und ein vom Förderverein finanziertes Buch geschenkt, welches die Organisatorin und Klassenlehrerin der 6b, Christine Bachner, je nach Interesse der Schüler ausgewählt hatte.

Monika Schöbel

Mobirise

Schüler der Mittelschule Rednitzhembach
am Berufsschulzentrum in Roth 

MuBiK – Mittelschule und Berufsschule in Kooperation
Schüler der Mittelschule Rednitzhembach am Berufsschulzentrum in Roth

Schüler der Klassen 8a, 9PK und ÜF, hatten im Januar an drei Nachmittagen die Gelegenheit, im Rahmen von Mubik (Mittelschule und Berufsschule in Kooperation) in die beiden Berufsfelder KfZ-Mechatroniker und Anlagenmechaniker Sanitär-Heizung-Klima hinein zu schnuppern.

In den Räumen der Berufsschule wurden die Ausbildungsberufe ansprechend und abwechslungsreich den Schülern präsentiert. Sie zeigten großes Interesse an den theoretischen Inhalten, aber auch die Praxis kam nicht zu kurz.

Die Berufsschullehrkräfte unterrichteten die Mittelschüler mit großem Engagement und konnten sie auch für diese Berufsfelder begeistern.

Diese Kooperation zwischen Mittelschule und Berufsschule ist ein wertvoller Baustein in der Berufsorientierung, die den Mittelschülern einen weiteren Einblick in das Berufsleben schenkt und bei der Wahl zum passenden Ausbildungsberuf unterstützt.

FRÜHLINGSFEST NOURUZ

Die Mittelschule Rednitzhembach feierte am Dienstag, den 21. März 2017 das Frühlingsfest „Nouruz“. Mit einem reich gedeckten Tisch empfingen die Schülerinnen und Schüler der Übergangsklasse ÜF ihre Gäste: Sozialpädagogin Carina Christian, Rektorin der Mittelschule Andrea Droglauer, Schulamtsdirektor Herr Karlheinz Pfahler, den Elternbeiratsvorsitzenden der Mittelschule Heinz Möller, Gemeinderat Volker Schaffer, 1. Bürgermeister Jürgen Spahl, Diplompädagogin Gabriele Krupka und die Sozialpädagogische Fachkraft Irina Spahl. Sehr lebendig schilderten ihnen die Schüler die zahlreichen Traditionen ihres Heimatlandes rund um das Nouruz-Fest.

Mobirise

Zeitungsartikel - Nouruz an der Mittelschule Rednitzhembach

Im Rahmen der Initiative „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ veranstaltete die Mittelschule Rednitzhembach unter Leitung von Frau Irina Spahl ein Frühlingsfest, dessen Wurzeln vor allem in der persischen Kultur zu finden sind. Mehr als 300 Millionen Menschen feiern seit mehr als 3000 Jahren den sogenannten „Nouruz“, um zwischen dem 20. und 22. März das neue Jahr zu begrüßen. Auf der Balkaninsel, in der Schwarzmeerregion, dem Kaukasus, in Zentralasien und im Nahen Osten gehört dieses Fest zu einer festen Tradition, welche Jahr für Jahr erneut zelebriert wird. Die Ideen und Werte, die hinter diesen Feierlichkeiten stehen sind universell, haben keinen religiösen oder regionalen Hintergrund und sind für jedermann verständlich. Frieden, Freundschaft, gegenseitige Hilfe, gute Nachbarschaftsbeziehungen und umweltbewusstes Handeln sind den Menschen besonders wichtig.  

Warum feiert die Mittelschule Rednitzhembach dieses Fest?

Seit 2013 bestehen an unserer Schule die sogenannten Übergangsklassen, in denen Schülerinnen und Schüler aus fernen Ländern mit der deutschen Kultur vertraut gemacht werden. Ziel dieser Klassen ist es Kinder und Jugendlichen in den Regelunterricht zu integrieren und auf das spätere Leben vorzubereiten. Das Neujahrsfest bietet hierzu eine optimale Plattform, um sowohl den deutschen als auch den ausländischen Kindern, die kosmopolitische Idee des gemeinsamen Lebens zu vermitteln. Die Schülerinnen und Schüler lernen hierbei kulturelle Unterschiede zu akzeptieren und Gemeinsamkeiten zu erkennen. Es geht nicht um Ablehnung, sondern um Neugierde, Toleranz und Spaß am Entdecken von Bräuchen.

Besonderheiten des Festes 

Im Iran, Kurdistan, Tadschikistan und Afghanistan rechnen Astronomen auf Minuten und Sekunden genau aus, wann die Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche beginnt. Ab diesem Zeitpunkt startet ein Neues Jahr, auf welches sich die Familien bereits vier Wochen vorher vorbereiten. Beispielsweise werden sieben Getreidearten in Schalen gepflanzt, Eier bunt bemalt, Hausfassaden neu gestrichen, Straßen gründlich gekehrt und Bewässerungsanlagen vom Winterschlamm befreit. Zur Vorbereitung auf den neuen Lebensabschnitt werden neue Kleider angezogen, ein Lagerfeuer geschürt und ein großes Festessen zubereitet. Außerdem wird darauf geachtet, dass alle Speisen möglichst mit dem Buchstaben „S“ beginnen, um die sieben Tugenden den Zoroastrismus zu symbolisieren. Freude, Tanz und Musik spielen ebenfalls eine große Rolle bei diesem fröhlichen und ausgelassenen Fest. 

Nouruz in der Schule

Im Rahmen der schulischen Möglichkeiten bereiteten die Übergangsklässler Plakate und Referate zu ihren Heimatländern vor, kümmerten sich mit Hingabe um die Zubereitung von typischen Speisen und präsentierten ihre Nouruz-Bräuche interessierten Schülerinnen und Schülern der Regelklassen sowie einigen geladenen Gästen. Anhand des durchweg positiven Feedbacks seitens der Besucher ist abschließend festzuhalten, dass sich all die Mühen zur Vorbereitung dieses Tages in jedem Fall gelohnt haben. Es kam zu einem spannenden Austausch über kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede rund um den Frühlingsbeginn.

An dieser Stellen vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten, die zu diesem Tag beigetragen haben! 
Irina Spahl und Carina Christian

BESUCH AUF DER BURG ABENBERG

Das Flair des Mittelalters in der Burg Abenberg


Mit der Spende der Mitarbeiter unserer Gemeinde, konnten die beiden geförderten ESF-Klassen – Praxisklasse und Übergangsklasse – in das Mittelalterleben eintauchen…

Nach einer kurzen historischen Einführung durch Frau Maday, trennten sich die Jungs und Mädchen und schlüpften in historische Kostüme, die sie zu edlen Burgfräuleins und Edelmännern werden ließen.

So oblag es den Edelmännern und Rittern auf dem Gelände der Burg versteckte „Prüfungen“ mittels Rätseln zu lösen, um zu der jeweils nächsten Aufgabe zu gelangen. Sie endeckten Steinmetzzeichen die entschlüsselt werden mussten, Fotoausschnitte die auf dem Burggelände gefunden werden mussten, Wappen wurden gestaltet…

Währenddessen befanden sich die edlen Damen in der Kemenate und verfassten mit Gänsekielfedern das letzte Rätsel, welches die Edelmänner zu ihnen führen sollte, sowie ein mittelhochdeutsches Liebesgedicht von Walter von der Vogelweide.

Die Edelmänner schafften die Prüfungen natürlich und fanden am Ende das Versteck der Burgfräulein. Jedes Burgfräulein übergab ihr Gedicht dem Edelmann ihres Herzens. Die letzte Prüfung stand an, da nur einer zum Ritter geschlagen werden konnte:

Das Gedicht der Liebsten vorzutragen vor dem ganzen Hofstaat.

Die Edeldamen wählten den „Besten“ aus und so wurde am Ende der Edelmann Ivanowitsch zum Ritter geschlagen.
Mit einem Festmahl aus Wasser, Brot, Käse und Äpfeln fand die Zeit im Mittelalter ihren Abschluss.

Es war „mal ganz was anders“ und hat uns Spaß gemacht. Unser Dank geht somit besonders an die Museumsleiterin Kerstin Bienert, die mit ihrer Vorbereitung und ihrem persönlichen Einsatz zu diesem besonders gelungenen Event beigetragen hat und an alle Gemeindemitarbeiter, die ihr Weihnachtsgeld dafür gespendet haben.

Ein herzliches Dankeschön dafür!
G. Krupka

WELTTAG DES BUCHES

Wandern, um zu lesen

Jedes Jahr findet am 23. April, dem Todestag von den Schriftstellern William Shakespeare und Miguel de Cervantes, der Welttag des Buches statt. Anlässlich dieses Lesefestes gibt es für Schüler die Möglichkeit, ein Buch geschenkt zu bekommen. Wir, die Klasse 5a der Mittelschule Rednitzhembach, machten uns deshalb gemeinsam mit der Klasse 5b und unseren Lehrerinnen Frau Engelhardt, Frau Landshuter und Frau Wagner am Freitag, den 5. Mai 2017 zu Fuß auf nach Schwanstetten. Nach einem langen Fußmarsch wurden wir in der Buchhandlung am Sägerhof von der Inhaberin Frau Nürnberg freundlich empfangen. Wir durften uns in der Buchhandlung umschauen. Nach ein paar Minuten erklärte uns Frau Nürnberg etwas über den Welttag des Buches und über ihren Laden. Kaum zu glauben: Es war nicht mehr Platz als in unserem Klassenzimmer und trotzdem gab es dort über 4000 Bücher. Wir bekamen dann alle von Frau Nürnberg das Buch „Das geheimnisvolle Spukhaus“, geschenkt. Die Autorin ist Henriette Wich. Nach unserem Besuch in der Buchhandlung machten wir eine lange Pause auf einem Spielplatz. Wir durften uns richtig austoben. Dann mussten die Kinder aus Rednitzhembach noch zurücklaufen. Der Tag war anstrengend, aber auch sehr schön.

Klasse 5a

Mobirise

BARDOLINO

Ciao! Buongiorno a tutti!

Am Montag, 15.05.2017, startete unsere Fahrt zusammen mit unserer Klassenlehrerin Frau Kreuchauf und der Partnerschaftsbeauftragten unserer Schule Frau Hollstein nach Bardolino. Alle Schüler der Klasse 7a erschienen pünktlich am Treffpunkt, sodass wir mit unserem Busfahrer Herrn Ramspeck um 8.30 Uhr die Reise nach Bardolino antreten konnten. Nach ein paar Pausen kamen wir nach einer gut neunstündigen Fahrt in Malcesine, einem Nachbarort von Bardolino an. Hier waren wir in einem Hotel untergebracht. Nach dem Auspacken der Koffer ging es gleich an den Gardasee. Die ersten Füße wurden in das 17°C kalte Wasser gesetzt und einige mutige Schülerinnen und Schüler schwammen zu einer nahe gelegenen Badeinsel. Um 19 Uhr gab es Abendessen mit Pasta, Schnitzeln und Panna Cotta als Dessert. Anschließend füllten wir einige Seiten in unseren Bardolino Heften aus, bevor sie auf ihre Zimmer gehen und bis 22 Uhr noch ein bisschen Zeit zusammen verbringen durften.

Am nächsten Morgen sind wir nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet zu unserer Partnerschule nach Bardolino aufgebrochen. Dort wurden wir um 10 Uhr sehr freundlich empfangen. Ein Imbiss, mit verschiedensten Erfrischungsgetränken und typisch italienischen Snacks, wurde extra für uns vorbereitet. Anschließend ging es nach einem ersten Beschnuppern in das Klassenzimmer. Dort sangen wir zusammen ein Lied über Italiener und Deutsche und schauten einen kurzen Film, in dem die verschiedenen Kulturen auf witzige Weise kontrastiert wurden. Auch ein Schüler, der an diesem Tag Geburtstag hatte, erhielt ein typisch italienisches Geburtstagsständchen. Den gemeinsamen Vormittag rundete ein Völkerballmatch im nahe gelegenen Park ab – leider zugunsten der Italiener. ;) Nachdem wir uns von den Italienern verabschiedet hatten, aßen wir im Restaurant Biri zu Mittag. Jeder Schüler bekam dort eine typisch italienische Pizza. Nach dem Essen hatten wir etwas Zeit, um in den kleinen Souvenirläden Bardolinos zu bummeln. Doch bereits um 14 Uhr ging es mit dem Bus weiter nach Verona. Das erste Ziel bildete hierbei neben der Arena der Balkon von Romeo und Julia, den sogar einige Schüler bestiegen. Neben der obligatorischen Kultur, stand auch Shopping und Eisessen auf dem Programm. Dabei kauften die Schüler mal mehr mal weniger bewiesen dabei ihr Verhandlungsgeschick. An diesem Abend kamen wir etwas später im Hotel an. Dort wartete bereits ein 3-Gänge-Menü auf uns und um 24 Uhr schliefen alle.

Nach dem Frühstück am Mittwoch wagten wir den 4 km langen Fußmarsch nach Malcesine entlang des Gardasees. Viele Foto-, Tier- und Steinwurfstopps durften jedoch nicht fehlen. In Malcesine stärkten wir uns dann mit Eis oder Pizza oder machten einen kleinen Einkaufsbummel durch die Gässchen der Stadt. Zur großen Erleichterung mussten wir den Rückweg zum Hotel nicht per Fuß antreten, sondern wurden von Herrn Ramspeck abgeholt. Dieser fuhr uns gleich weiter zu einem nahe gelegenen Wasserfall, den wir am Nachmittag besichtigten. Zum Ausklang des Tages ging es noch mal zum Baden an den Gardasee. Nach dem Abendessen wurden noch einige Spiele gespielt, wie Activity oder Mensch ärgere dich nicht.

Am Donnerstag, unserem letzten Tag in Italien, packten wir nach dem Frühstück unsere Koffer. Bevor wir jedoch die Heimreise antraten, fuhren wir noch mal nach Bardolino, um den Wochenmarkt zu besuchen. Anschließend wurden wir durch die Kulturreferentin im Rathaus herzlich empfangen und sie zeigte uns die verschiedenen Abteilungen. Ein erneutes Mittagessen im Restaurant Biri rundete unseren Aufenthalt in Bardolino ab, bevor es schon wieder nach Hause ging. Gegen 22 Uhr trafen wir in Rednitzhembach ein – nach einer guten Woche voller italienischer Kultur, Lifestyle und herrlichem Wetter sowie vielen schönen neuen Erfahrungen und Erinnerungen! Unser Dank gilt insbesondere auch der Gemeinde Rednitzhembach, die uns diese Fahrt erst ermöglicht hat!

Vostra classa 7a

PROJEKT 5aG

Aus vielen Teilen wird ein Ganzes

Schüler der Mittelschule Rednitzhembach und Menschen mit Behinderung führten in der Werkstatt der Lebenshilfe Schwabach ein dreitägiges Kunstprojekt durch

Für den GSE-Unterricht der 5. Klasse ist laut Lehrplan das Thema „Menschen mit Behinderung“ vorgesehen. Die Mittelschullehrerin Frau Gräb hatte dabei in den Jahren zuvor die Erfahrung gesammelt, dass Schülerinnen und Schüler Menschen mit Behinderung oft meiden, da sie unsicher sind, wie sie ihnen begegnen sollen. Um dies zu ändern, plante sie ein Inklusionsprojekt. Unterstützt wurde Sie dabei von der Heilpädagogin Claudia Schwarz und dem Arbeitserzieher Armin Gruber, die beide in der Werkstatt der Lebenshilfe Schwabach gGmbH tätig sind.
So traf sich die Klasse 5a der Mittelschule Rednitzhembach mit einigen Menschen mit Behinderung an drei Tagen in den Räumen der Lebenshilfe-Werkstatt. Zur Einführung sahen sich alle einen kleinen Stein an. Schön war er zwar schon, aber allein doch etwas wirkungslos. Ganz anders kamen die vielen einzelnen kleinen Steine zur Wirkung, als sie durch die Mitwirkung aller am Ende als Mosaik zusammen ein großes Ganzes ergaben. So wie die Mosaiksteine sind auch die einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts verschieden, wuchsen aber nach und nach als Gruppe zusammen und ergaben am Ende ein harmonisches Ganzes.
Nicht nur beim Basteln waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der beiden Institutionen zusammen, sondern auch in freier Zeit in Pausen und dank der Einladung durch den Geschäftsführer der Werkstatt, Peter Auernhammer, auch beim gemeinsamen Mittagessen.
Die Resonanz war durchweg positiv. Beispielsweise meinte die Schülerin Cora: „Ich war am Anfang sehr aufgeregt, weil ich nicht wusste, was mich erwartet. Jetzt würde ich gerne noch länger bleiben. Es hat sehr viel Spaß gemacht.“ Und Sarah, eine Mitarbeiterin der Werkstatt entgegnete: „Es war toll. Ich habe jetzt neue Freundinnen. Ihr müsst wiederkommen!“

(Claudia Schwarz, Maria Gräb)

BAUMWIPFELPFAD 6a + 6b

BUNDESJUGENDSPIELE
 

Aktion „Hallo Auto“ 
an der Mittelschule Rednitzhembach

Am Montag, den 10. Juli nahmen die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen der Mittelschule Rednitzhembach am Verkehrssicherheitsprogramm der ADAC teil. Auf dem Gelände der Kläranlage konnte ein geeigneter Platz für diese Aktion gefunden werden.

Auf sehr anschauliche Art und Weise wurde den Schülern die wichtige Formel erklärt:


Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg


Je schneller ein Auto unterwegs ist, desto länger wird der Bremsweg. Muss ein Fahrzeug unerwartet bremsen, kommt noch der Reaktionsweg hinzu.


Die Schüler sollten abschätzen, wie lange dieser Anhalteweg bei Tempo 50 wohl ist. Dazu stellte jeder Schüler eine Pylone an die Stelle, an der seiner Meinung nach das Auto zum Stehen kommt und sie sicher über die Straße gehen könnten.
Dann fuhr das Auto los – und alle Schüler hatten diese Strecke unterschätzt. So einen langen Anhalteweg hätten sie nicht für möglich gehalten!

Zum Abschluss erfuhren die Schülerinnen und Schüler noch am eigenen Leib, wie wichtig ein richtig angelegter Gurt ist. Alle erlebten eine ‚Notbremsung‘ im Auto. Nur das ADAC-Maskottchen legte keinen Gurt an – autsch!

Die vier Klassen genossen diesen informativen Vormittag und wollen nun noch besser im Straßenverkehr aufpassen!

Danke für die tatkräftige Unterstützung an Herrn Rühl von der Kläranlage sowie Herrn Strauß vom Bauhof!

Mobirise