DAS SIND WIR 
MITTELSCHULE REDNITZHEMBACH

"SCHULE OHNE RASSISMUS 
SCHULE MIT COURAGE"

Jetzt ist es auch nach außen sichtbar.
Unser Hausmeister Hr. Schlenk hat das neue Schild am Schulhauseingang angebracht.

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Die Mittelschule Rednitzhembach ist gemeinsam mit der Grundschule seit dem 29.09.2014 eine Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.
Die Selbstverpflichtung haben damals 480 Personen von insgesamt 509 Schulmitgliedern (Schüler, Lehrer, Hauspersonal, etc.) unterzeichnet. Demnach hat die Schule Rednitzhembach 94,3 % von nötigen 70% erreicht.
Unsere Patin ist: Frau Helga Schmidt-Bussinger.

Was ist Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage?
Wir sind ein Projekt für Schulen. Es bietet Kindern, Jugendlichen und Pädagog*innen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Wir sind das größte Schulnetzwerk in Deutschland. Ihm gehören über 2.500 Schulen an, die von rund eineinhalb Millionen Schüler*innen besucht werden. (Stand: August 2017)

Wie wird man eine Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage?
Jede Schule kann den Titel erwerben, wenn sie folgende Voraussetzungen erfüllt: Mindestens 70 Prozent aller Menschen, die in einer Schule lernen und arbeiten (Schüler*innen, Lehrer*innen und technisches Personal) verpflichten sich mit ihrer Unterschrift, sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule aktiv einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekttage zum Thema durchzuführen. 

Zu was verpflichtet sich eine Schule?
Wer sich zu den Zielen einer Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage bekennt, unterschreibt folgende Selbstverpflichtung:
1. Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe einer Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.
2. Wenn an meiner Schule Gewalt geschieht, diskriminierende Äußerungen fallen oder diskriminierende Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, zukünftig einander zu achten.
3. Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Schule ein Mal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.

Was bedeutet der Titel genau?
Der Titel ist kein Preis und keine Auszeichnung für bereits geleistete Arbeit, sondern eine Selbstverpflichtung für die Gegenwart und die Zukunft. Eine Schule, die den Titel trägt, ist Teil eines Netzwerkes, das sagt: Wir übernehmen Verantwortung für das Klima an unserer Schule und unser Umfeld.

Geht es nur um Rassismus?
Nein. Wir beschäftigen uns gleichermaßen mit Diskriminierung aufgrund der Religion, der sozialen Herkunft, des Geschlechts, körperlicher Merkmale, der politischen Weltanschauung und der sexuellen Orientierung. Darüber hinaus wenden wir uns gegen alle totalitären und demokratiegefährdenden Ideologien.

Wo bekomme ich mehr Informationen über das Projekt?
Auf der Homepage (www.schule-ohne-rassismus.org) findet Ihr eine Fülle von Informationen zu unserer Arbeit und den Aktivitäten der Schulen. Für Eure Fragen stehen Euch die Mitarbeiter*innen der Bundeskoordination zur Verfügung. Oder die Landeskoordinationen in Eurer Nähe.

Quelle: http://www.schule-ohne-rassismus.org/wer-wir-sind/10-fragen-10-antworten/